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01.08.2022: Abschied nehmen

Heute war – zumindest für die nächsten anderthalb Jahre – unser letzter Tag in Italien. Dolce vita no more quasi.

Dementsprechend hatten wir uns richtig viel vorgenommen: Den ganzen Tag wollten wir auf den Beinen sein, Monumente besuchen, Landschaften bewundern, Aperol Spritz trinken, um dann abends erschöpft, nach einer leckeren, italienischen Pizza, ins Bett zu fallen und sofort einzuschlafen.

Eventuell ist die “leichte” Übertreibung aufgefallen, denn tatsächlich war das nicht unser Plan. Aber auch wenn er es gewesen wäre, hätte es da ein Problem gegeben; den zu fast jeder Tageszeit drohenden Hitzetod! Dementsprechend beschlossen wir nur den Vormittag im nahegelegenen Cividale del Friuli zu verbringen.

Der laut Wikipedia “reißende Fluß”, über den nur der Teufel imstande war eine Brücke zu bauen, war aufgrund der Temperaturen eher ein sanft fließender Bach, uns hat er aber trotzdem gefallen.

Der Name der Brücke ist übrigens Teufelsbrücke. Wer hätte es gedacht.

Weitere Wahrzeichen der Stadt sind neben der Teufelsbrücke steinerne Türme und wundervolle, sich in Seitenstraßen versteckende Cafés, die, typisch italienisch, bereits früh morgens von durstigen Einheimischen und Touristen belagert werden.

Als es gegen elf Uhr zu heiß wurde, um sich weiter zu bewegen, gaben wir dem drängenden Verlangen nach und setzten uns ebenfalls in ein Café in den Schatten und bestellten Aperol. Wir wollten ja nicht auffallen. Überrascht wurden wir durch wundervoll große Gläser, die auch noch sehr gut gefüllt waren.

Eine angemessene Zeit später schneckten wir – in der nun unerträglich geworden Hitze – zu unserem Wagen zurück. Wie so häufig führte Google uns auf einer komplett anderen Strecke als auf dem Hinweg zu unserem B&B zurück. Dank der Klimaanlage war uns das egal, aber witzig ist es schon.

Den restlichen Tag verbrachten wir mit administrativen Aufgaben: Fotos und Videos sichern, Blog pflegen und im klimatisierten Zimmer auf dem Bett liegen.

Außerdem haben wir abends noch die leckere, italienische Pizza bekommen. Den Umständen entsprechend war es also ein erfolgreicher Tag.

Nachtrag: Leider konnte die Mücke am Vortag nicht mehr zur Rede gestellt werden. Yasmin war die hauptsächlich Leidtragende, da sich ihrer bereits vorhandenen Sammlung juckender Stiche dadurch weitere hinzugesellten.

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