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23.08.2022: Eingrooven in den USA

Der Flug nach Las Vegas ging einigermaßen gut vorbei. Nur einigermaßen, weil …

  1. … Langstreckenflüge unterhalb der Business-Klasse nie wirklich gut sind,
  2. … wir erst mit einer Stunde Verspätung losfliegen konnten, da zwei Passagiere scheinbar nur ihre Koffer mitfliegen lassen wollten und diese dann wieder ausgeladen werden mussten,
  3. … Schlafen nur bedingt ging, da zwei Kleinkinder jeweils zwei Reihen vor und hinter uns nahezu die kompletten 12 Stunden abwechselnd unzufrieden mit ihrer jeweiligen Lebenssituation waren.

Zum Abschluss des Fluges gab es dann (fast) freie Sicht auf die USA, inkl. Zion, Lake Mead uvm.

Las Vegas

Am Ende kamen wir dann aber trotzdem fast pünktlich im 38 Grad heißen Las Vegas an und nach einigen Anlaufschwierigkeiten haben wir auch die günstigste Variante gefunden, um mit Öffis vom Flughafen zum Strip zu gelangen (Shuttle zu Terminal 1, 109 zu South Strip Transfer Station und dann mit der Deuce Linie nordwärts den Strip entlang).

In unserem Hotel, dem Bally’s, begrüßte uns dann eine fast unmenschliche Warteschlange am Check-In. 40 Minuten später (!) hatten wir dann aber endlich unsere Schlüsselkarten in der Hand. Dank des Geburtstagsgeschenks von Yasmins Eltern gab es ein riesiges Zimmer, sogar mit Strip-View.

Nach einer Dusche ging es dann – wie immer am ersten Abend in den USA – ein Stück den Strip entlang unserem Lieblings-Diner Denny’s, bei dem das Menü aufgrund von Lieferkettenproblemen allerdings leider stark abgespeckt war.

Richtig schön war dann jedoch die Fontänen-Show am Bellagio, die schon zu einer Tradition geworden ist, wenn wir in Las Vegas sind. Und weil sie uns so gut gefällt, haben wir uns etwas später gleich noch eine Show angesehen, diesmal im Dunkeln.

Erschöpft fielen wir im Anschluss dann ins Bett, nur um Jetlag-typisch wieder um 03.30 Uhr aufzuwachen…

Fahrttag nach Wendover

Heute morgen ging es als erstes mit dem Uber zum Camperverleih, um dort unseren Campervan abzuholen, der uns die kommenden zwei Monate sowohl als Fahrt-, als auch (manchmal) als Schlafuntersatz dienen soll.

Als der Wagen dann vorgefahren wurde, waren wir erstmal von der Größe überrascht: Wir hatten eine Art Kombi erwartet, der eher klein und niedrig ist. Tatsächlich ist es aber ein Dodge Grand Caravan, der ebenso so hoch ist wie die Midsize SUV, die wir sonst immer mieten und dazu noch viel mehr Platz hat.

Nachdem wir Ron (so heißt unser neuer Freund) ein bisschen kennengelernt haben, ging es auch direkt los nach Wendover, einer kleinen Stadt rund 2 Stunden von Salt Lake City entfernt.

Die Fahrt war zwar eher unspektakulär, wobei die sechs Stunden für die knapp 600 km überraschend schnell vorbei ging. Hier fährt es sich einfach doch etwas entspannter, als in Deutschland.

Bonneville Salt Flats

Der Grund warum es uns nach Wendover verschlagen hat, sind die Bonneville Salt Flats, die wir schon bei unserem letzten Besuch gerne gesehen hätten, damals aber leider nicht ausreichend Zeit hatten. Nun sollte es diesmal endlich klappen.

Am Parkplatz angekommen, wurden wir zunächst davon überrascht, dass der Salzebene nicht trocken, sondern nass war. Es hatte scheinbar an den vorherigen Tagen geregnet, wodurch aus der Ebene ein flacher Salzsee geworden ist.

Der Effekt war absolut faszinierend: Eine glatte und scheinbar endlose Oberfläche, in der sich die Wolken und die Berge gespiegelt haben.

Wie Ihr vielleicht an der Vielzahl der Fotos gemerkt habt, wir waren begeistert, am Ende mussten wir uns dann allerdings von dem Anblick losreißen.

Von den Salt Flats ging es für uns erst durch Salt Lake City und anschließend bis nach Daniel Junction in Wyoming, wo wir nach 5 1/2 Stunden Fahrt endlich ankamen.

In den letzten zwei Tagen haben wir echt schon fast 1.100 Kilometer hinter uns gebracht…

Morgen geht es für uns von hier in die Wind River Range. Hier haben wir unsere erste Backpacking-/ Campingtour mit zwei Übernachtungen geplant. Wir sind schon sehr gespannt, wie das wohl wird.

Da es in der Wildnis kein Internet gibt, hört Ihr danach wieder von uns.

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