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Arches National Park – Self-guided durch den Fiery Furnace

Markante Felszinnen, riesige Felsbrocken, gigantische Felstürme und bis zu 60 Meter hohe Steinplatten – das ist Fiery Furnace. Das etwa 1 km² große Areal ist ein natürliches Labyrinth aus engen Gängen zwischen hoch aufragenden Sandsteinmauern.

Einen Trail gibt es hier nicht, vielmehr müsst Ihr Euch Euren Weg selbst suchen und dabei noch diverse Hindernisse bewältigen, denn Ihr wandert und klettert auf unregelmäßigem und gebrochenem Sandstein, entlang schmaler Felsvorsprünge oberhalb von Steilwänden und in losem Sand. Es gibt schmale Spalten, die übersprungen werden müssen, enge Stellen zum Hindurchzwängen und an manchen Stellen müsst Ihr Euch mit Händen und Füßen gegen die Sandsteinmauern drücken, um Euch vom Boden abzudrücken.

Wenn Ihr Fiery Furnace erkunden wollt, solltet Ihr daher trittsicher und schwindelfrei sein und ausreichend Kondition mitbringen. Dann jedoch ist es ein riesen Spaß, den Ihr auf keinen Fall verpassen solltet.

– Aktualisiert Juni 2021 –

Fiery Furnace könnt Ihr entweder im Rahmen einer 2,5-stündigen Ranger Tour oder alleine besuchen, dann braucht Ihr jedoch ein Permit.

Ranger Tour

Für die Ranger-Tour könnt Ihr Euch bis zu sieben Tage im Voraus im Visitor Center anmelden. Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit der Online-Reservierung, die Stand Okt. 2017 jedoch wegen der Straßenarbeiten im Arches National Park ausgesetzt waren. Tickets kosten 16 $.

Self-guided Tour

Alternativ könnt Ihr Fiery Furnace auch auf eigene Faust erkunden. Hierfür braucht Ihr ein Permit, dass Ihr ebenfalls bis zu sieben Tage im Voraus im Vistor Center beantragen könnt. Die Kosten hierfür betragen 6 $.

Jeder von Euch, der ein Permit haben möchte, muss persönlich im Vistor Center vorstellig werden, da diese nur erteilt werden, wenn Ihr Euch ein 10-minütiges Orientierungsvideo angesehen habt.

Mittlerweile gibt es für self-guided Touren im Fiery Furnace kleine Schilder, die den Weg der Ranger-Tour markieren, diese sind jedoch nicht auf Anhieb sichtbar und müssen teilweise auch gesucht werden. Für den ca. vier Kilometer langen Loop, inklusive ein-, zweimal falsch abbiegen, haben wir knapp 2 Stunden gebraucht. Unabhängig davon gibt es auch noch viele andere mögliche Wege, die Ihr wählen und entdecken könnt.

GPS-Geräte funktionieren aufgrund der hohen Sandsteinmauern übrigens nicht gut, so dass Ihr Euch eine andere Idee zur Navigation und Orientierung einfallen lassen müsst. Ganz grob sieht der Weg durch das Steinlabyrinth allerdings so aus:

Weitere Impressionen findet Ihr in der Galerie.

Abschließen können wir nur sagen: Alleine durch die riesigen Felstürme zu wandern ist ein riesen Spaß, den Ihr Euch auf keinen Fall entgehen lassen solltet!

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Mehr Infos zum Scenic Drive und zu den weiteren Trails im Arches National Park, z.B. durch Devils Garden oder zum Delicate Arch, findet Ihr unter der Kategorie National Parks USA – Utah – Arches.

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