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New York City – Brooklyn und Coney Island

Die meisten Touristen zieht es bei einem Besuch in New York vor allem nach Manhattan, doch eigentlich hat New York daneben noch vier weitere Stadtbezirke zu bieten.

Passenderweise werden sie oft auch als “Outer Boroughs” bezeichnet, denn nach Brooklyn, die Bronx, Queens oder Staten Island verirren sich die meisten Besucher (bisher) eher selten.

Wobei: Für Brooklyn gilt dies gar nicht mehr so uneingeschränkt, denn obwohl der Bezirk lange Zeit im Schatten des attraktiven Manhattans stand, entwickelt er sich mittlerweile zu einem echten Geheimtipp und das völlig zu Recht.

Und daher solltet Ihr die die Brooklyn Bridge, die sicherlich die berühmteste der 65 New Yorker Brücken ist, nicht nur überqueren, um den einzigartigen Blick auf die Skyline von Manhattan zu genießen, sondern Ihr solltet die Gelegenheit nutzen, um auch Brooklyns vielfältige Nachbarschaft zu erkunden.

Und wenn Ihr dann immer noch Zeit übrig habt, könnt Ihr mit der U-Bahn weiter nach Coney Island, dem bekanntesten Strand der Stadt fahren.

– Aktualisiert April 2021 – 

Nach unserem Besuch am One World Trade Center machen wir uns bei bestem Wetter auf den Weg zur Brooklyn Bridge. Der Weg dorthin dauert zu Fuß lediglich rund 10 Minuten und führt Euch unter anderem am Woolworth Building und der City Hall vorbei.

Außerdem habt Ihr am Beginn der Brücke eine super Gelegenheit den eindrucksvollen Wolkenkratzer New York by Gehry/ 8 Spruce Street zu fotografieren.

Brooklyn Bridge

Und dann seid Ihr auch schon ganz schnell mittendrin im Strudel der New Yorker und Touristen, die ebenfalls die berühmte Brücke überqueren wollen.

Die 1883 fertiggestellt Brooklyn Bridge war damals ein kleines Wunderwerk der Technik. Mit einer Länge von 1.834 Metern, einer Breite von 25,9 Metern und einer lichten Höhe von 41,15 Metern in der Mitte bzw. 39,27 Metern zum Ufer hin, war sie eine der ersten und die längste Hängebrücke der USA.

Heute hat die den East River überspannende Brücke sechs Fahrspuren sowie einen höher gelegenen Fuß- und Radweg, von dem Ihr bereits einen ersten tollen Blick auf die Skyline von Manhattan hat.

Früher war die Brooklyn Bridge noch als Sehnsuchtsbrücke bekannt, da sie mitten in das Herz von Manhattan führte und damit den Traum von einem besseren Leben symbolisierte, doch heute zieht es New Yorker und Besucher gleichermaßen auch gern in die andere Richtung, nämlich nach Brooklyn. Denn der einst so verpönte Stadtteil, der viele Jahre wegen seiner Armut und Kriminalität in einem sehr zweifelhaften Licht stand, gehört heute zu den beliebtesten Stadtteilen New Yorks und ist ebenso bekannt wie Manhattan selber.

Die Überquerung der Brücke dauert rund 30 Minuten und danach solltet Ihr unbedingt einen Abstecher in den, direkt hinter der Brücke liegenden Park am Ufer des East Rivers machen, denn vor dort habt Ihr nicht nur einen fantastischen Blick auf die Brooklyn Bridge und Manhattan, sondern auch auf die Manhattan Bridge.

Manhattan Bridge/ DUMBO

Die 1909 eröffnete Manhattan Bridge verbindet in Höhe Chinatowns Manhattan mit Brooklyn. Nach der Brooklyn Bridge und der Williamsburg Bridge war sie die letzte der drei über den East River führenden Hängebrücken. Auf ihren zwei Ebenen hat sie heute insgesamt vier Gleise für die Subway, sieben Fahrspuren für den Fahrzeugverkehr sowie einen Fuß- und Radweg.

Die Brücke wird täglich von rund 320.000 Subway-Passagieren, 75.000 Kraftfahrzeugen und 3.000 Radfahrern und Fußgängern benutzt und führt in Brooklyn direkt in das Herz des Stadtviertels DUMBO (=Down Under the Manhattan Bridge Overpass).

Früher gab es in DUMBO nur Lagerhallen und Kontoren, mittlerweile hat sich das Viertel jedoch als eines der bedeutendsten Künstlerviertel in New York etabliert und in die ehemaligen Hallen sind Kunstgalerien, Designer, Architekten, Restaurants und Cafes eingezogen.

Brooklyn Heights

Auf der anderen Seite der Brooklyn Bridge schließt sich an DUMBO das Viertel Brooklyn Heights mit der gleichnamigen Brooklyn Heights Promenade an. Direkt gegenüber der Südspitze Manhattans gelegen, habt Ihr von hier einen einmaligen Blick auf den East River, die Brooklyn Bridge und natürlich auf die Skyline von Manhattan.

Mittlerweile ist es 13.00 Uhr und sehr heiß geworden. Und nach 3  1/2 Tagen Großstadt haben wir auf einmal mehr als genug von hohen Gebäuden, Menschen und Lärm. Also laufen wir zur nächsten Subway-Station und machen uns auf den Weg zur Halbinsel Coney Island, zu dem wohl berühmtesten Strand der Stadt.

Coney Island

Rund eine Stunde dauert die Fahrt, dann erreicht Ihr das äußerste südliche Ende von Brooklyn, das direkt an der Atlantikküste liegt. Hier erwartet Euch statt Großstadtdschungel plötzlich eine riesiger Strand mit allem was dazu gehört und – an ausgewählten Tagen – allerlei Vergnügen in dem angrenzenden Freizeitpark.

Im 19. Jahrhundert war Coney Island noch ein Bade- und Ferienort für wohlhabende amerikanische Bürger, die es sich leisten konnten, die gut 20 Kilometer von New York an den Strand zu reisen. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Ruf der Halbinsel jedoch immer schlechter und aufgrund der hohen Kriminalität entwickelte sich Coney Island zu einer No-go-Area, die man verfallen ließ.

Seit einigen Jahren erlebt die Halbinsel jedoch eine Wiedergeburt. Die Freizeitparks haben an gewissen Wochentagen wieder geöffnet und die Promenade, der sogenannte Broadwalk, wurde, ebenso wie die U-Bahn Station, renoviert.

Heute bietet Coney Island das Bild einer etwas ärmlicheren New Yorker Vorstadt mit Wohnblöcken, kleinen Einfamilienhäusern und diversen Einkaufszentren entlang der Stadtautobahn – und eben dem Vergnügungspark, der sich zwischen diversen Ruinengrundstücken erhebt.

Langfristig ist geplant, die Halbinsel noch mehr an Attraktivität gewinnen zu lassen und Coney Island zu einer Art Szeneviertel zu entwickeln.

Tagsüber könnt Ihr Euch aber mittlerweile schon in der Gegend ganz ohne Angst aufhalten und der Badestrand und der Broadwalk sind an heißen Tagen wahrscheinlich schon wieder so gut besucht wie im 19. Jahrhundert.

Wir haben die Auszeit am Strand jedoch sehr genossen und mit einem riesigen Milchshake wunderbar in der Sonne gedöst. Im Anschluss machen wir uns dann ganz entspannt und glücklich zurück auf den Weg in die Stadt und zu unserem Hotel.

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Wenn Ihr noch mehr von New York sehen wollt, dann schaut doch einfach mal in unsere Gesamtübersicht, von der Ihr dann in die weiteren Beiträge, zum Beispiel über Lower oder Midtown Manhattan, den Central Park, die Freiheitsstatue usw. kommt.

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