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Eifel – Wasserburgen rund um Satzvey

Am nordöstlichen Rand der Eifel in der Nähe von Mechernich und im Kreis Euskirchen liegt im Veybachtal der kleine Ort Satzvey. Hier findet Ihr unter anderem die im 12. Jahrhunderte erbaute Burg Satzvey, die als die besterhaltene Wasserburg des Rheinlandes gilt.

Die ist jedoch nicht die einzige Burganlage in der Umgebung. Vielmehr liegen zum Beispiel die Burg Zievel, die Burg Veynau und das Schloss Wachendorf ebenfalls ganz in der Nähe.

Zusätzlich dazu führt Euch diese Tour auch noch an Maria Rast, einer katholischen Bildungsstätte, der Bruder-Klaus-Kapelle und den Katzensteinen vorbei, bevor es entlang des Veybachs zurück nach Satzvey geht.

Die Tour startet im dem Ort Satzvey am Marktplatz. Hier findet Ihr auch einen Parkplatz, auf dem Ihr – außer am Wochenende und an Feiertagen – gut Euren Wagen abstellen könnt. Alternativ gibt es auch Parkmöglichkeiten entlang der Hauptstraße.


Trail Facts

  • Lage: Satzvey, nordöstlicher Eifelrand
  • Start: Satzvey, Am Marktplatz
  • Traillänge: 23,8 Kilometer
  • Höhenunterschied: 420 Höhenmeter
  • Dauer: 5 1/4 Stunden
  • Besonderheit: Burg Veynau, Schloss Wachendorf, Bruder-Klaus-Kapelle, Katzensteine, Veybach

Vom Markplatz  wandert Ihr ein Stück entlang der Hauptstraße, bevor Ihr nach rechts an einer Schranke auf die Alte Kreisstraße abbiegt. Dieser folgt Ihr nun entlang einer Motorcross-Strecke und ausgedehnten Weiden bis Ihr in der Ferne Eurer erstes Ziel erkennen könnt – die Burg Veynau.

Schließlich taucht Ihr kurz vor der Burganlage in einen kleinen Wald ein und wandert durch diese an der Wasserburg vorbei. Am Ende der Burganlage haltet Ihr Euch rechts und überquert kurze Zeit später einen Bahnübergang.

Danach geht es durch einen Tunnel unter der A1 entlang, danach taucht Ihr relativ bald in den Wald auf dem Billinger Rücken ein. Durch diesen geht es nun in einem stetigen bergauf, dafür aber auf einem gut ausgebauten Weg immer geradeaus bis Ihr schließlich den Golfplatz von Zievel erreicht.

An diesem wandert Ihr entlang des Waldrandes immer leicht bergauf entlang, bis rechts irgendwann die Dächer der Burg Zievel in Eurer Blickfeld kommen, die heute allerdings nicht auf dem Plan steht.

Am Ende des Golfplatzes folgt Ihr der Kurve nach links, kurz darauf erreicht Ihr dann den Empfangsmast auf dem Lauerzberg.

Anschließend folgt Ihr dem Weg durch den Wald leicht abwärts zum Parkplatz Antweiler Heide, dort überquert Ihr die K24 und folgt anschließend der fast diagonal gegenüberliegenden Straße nach Maria Rast.

Rund einen Kilometer geht es nun auf der asphaltieren Straße entlang, dann erreicht Ihr die katholischen Bildungsstätte Maria Rast. Hier haltet Ihr Euch nach Kapelle links und folgt dem Weg durch ein weißes Holztor, dass Euch zu einer langen Allee bringt, die Ihr hinunter wandert.

Am Ende des Weges trefft Ihr erneut auf ein Tor, dass Ihr durchquert, anschließend haltet Ihr Euch rechts und wandert nun längere Zeit die Straße entlang, die Ihr erst an einem Kruzifix am Straßenrand nach rechts auf einen Teerweg abbiegt.

Diesem folgt Ihr auf unspektakulärem Weg durch die Felder bis Ihr am Gut von Mallinckrodt auf die L11 trefft.

An der Straße geht es wenige Meter nach links, dann überquert Ihr die Straße und gelangt durch ein kleines Eisentor an einen See. Dort folgt Ihr einem Pfad nach rechts und kurze Zeit später nach links, dann seht Ihr bereits das Schloss Wachendorf, das Eurer nächstes Ziel ist.

Hinter dem Eingang des Schlosses haltet Ihr Euch dann zunächst rechts (Iversheimer Straße) und anschließend links (Rißdorfer Weg) und schon seit Ihr auf dem – nun bald wieder leicht ansteigenden – Weg zur Bruder-Klaus-Kapelle.

An dieser vorbei folgt Ihr an der nächsten Kreuzung dem Weg nach rechts und wandert entlang von weiten Wiesen nach Rißdorf. Dort trefft Ihr erneut auf eine Hauptstraße, der Ihr ein Stück folgt, bevor Ihr nach links auf die Straße Zum Wolfkaul abbiegt und dieser nun lange Zeit folgt.

Hinter dem Lerchenhof folgt Ihr dann an einer Kreuzung dem Weg nach links, kurz darauf erreicht Ihr einen Parkplatz, von dem Ihr einen kurzen Abstecher zu einer Kriegsgräberstätte machen könnt.

Weiter auf dem Weg erreicht Ihr dann schnell die Autobahnunterführung der A1, kurz danach haltet Ihr Euch links und taucht in den Wald ein. Folgt hier nun zunächst den Schildern “Römerkanal-Wanderweg + Eifelschleifen” bis zu einer Kreuzung, an der es steil rechts hinab in Richtung “Krönungsweg + Eifelschleifen” weiter geht.

Kurze Zeit später erreicht Ihr dann das bis zu 15 Meter hohe Bundsandsteinmassiv der Katzensteine.

Wandert von hier nun zum Parkplatz der Katzensteine und überquert dort die Hauptstraße L61 nach Katzvey. Immer im Einklang mit den Schildern  “Eifelschleifen/ Burg Satzvey” wandert Ihr nun ein Stück durch Katzvey, überquert dann einen Bahnübergang und biegt schließlich hinter einem alten Bahnhaus auf einem Grasweg nach rechts ab.

Nun folgt Ihr dem Weg parallel zu den Bahnschienen und kurze Zeit später auch entlang des Veybachs immer geradeaus nach Satzvey (Straße Am Wasserfall).

Habt Ihr den Ortrand von Satzvey dann erreicht folgt Ihr der Straße Am Mühlenberg bis Ihr nach rechts auf die Straße In dem Kämpen abbiegt und dieser nun bis zu einem Friedhof mit einer hübschen Kirche folgt.

Von hier folgt Ihr noch ein Stück der Straße Im Pfarrhaus und steigt dann über ein paar Stufen zur Burg Satzvey hinab. Nachdem Ihr Euch an wenig an der hübschen Wasserburg umgesehen habt, geht es zur Hauptstraße (An der Burg) zurück.

An dieser haltet Ihr Euch links, anschließend biegt Ihr nach rechts auf die Firmenicher Straße ab und erreicht dann die L11 (Gartzemer Straße). Dort nach links erreicht Ihr nach wenigen Minuten den Marktplatz und Euren Startpunkt.


Die Wanderung von Satzvey aus hat einige sehr schöne Abschnitte, teilweise ist der Weg aber auch schrecklich unspektakulär. Die Wasserburgen haben uns sehr gut gefallen, ebenso der Weg durch die endlosen Wiesen von der Bruder-Klaus-Kapelle nach Rißdorf. Und auch der letzte Abschnitte entlang des Veybachs war wirklich nett.

Gerade der Abschnitt vom Parkplatz Antweiler Heide bis zum Schloss Wachendorf verläuft jedoch überwiegend unspektakulär auf (wenig befahrenen) Straßen, dies hat uns eher nicht so gut gefallen.

Im Ergebnis trotzdem eine nette Tour, die mit rund 24 Kilometern zwar eher länger ist, sich dank des geringen Höhenunterschiedes aber gut wegwandern lässt.

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