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Florida 2017 – Die Planung

Mitten im deutschen Winter träumen wir, wie alle anderen auch, von Sommer, Sonne, Strand und Meer. Was bietet sich dann da besser an, als ein Urlaub im amerikanischen Sunshine-State Florida?!

Hier erwarten einen tropische Temperaturen, Palmen und einige der schönsten Strände der USA. Aber das ist noch lange nicht alles: 174 State Parks und drei National Parks, die Everglades, Dry Tortugas und Biscayne, schützen die einmalige Küsten-, Sumpf- und Unterwasserlandschaft des Bundesstaates.

Und wer von Euch neben der ganzen Natur zur Abwechslung auch ein wenig Stadt braucht, der findet insbesondere in Miami eine junge, moderne, und vor allem bunte Großstadt, die auf jeden Fall einen Besuch wert ist.

– Aktualisiert Juni 2021 – 

Der Reisezeitraum

Für das beliebte Südflorida ist der beste Reisezeitraum der deutsche Winter oder Frühling. In dieser Zeit herrschen dort angenehme Temperaturen bis zu 30 Grad und es regnet wenig. Im Sommer hingegen kann es oft feucht werden, im Mai und Oktober ist die Luftfeuchtigkeit besonders hoch.

Nordflorida mit dem Panhandle hingegen sollte man eher im Sommer besuchen, denn im Winter ist es hier zum Baden zu kalt. Und auch die Temperaturen steigen im Winter selten über 15 bis 20 Grad, zusätzlich kann es nachts sehr kalt werden. Manchmal schneit es sogar.

Zentralflorida, also alles rund um Orlando, gilt als Ganzjahresreiseziel. Allerdings kann es im Sommer sehr heiß werden. Wer also den Besuch in einem der diversen Vergnügungsparks plant, sollte diese Jahreszeit meiden, insbesondere da Ihr häufig im Freien in der prallen Sonne anstehen müsst.

Überall in Florida müsst Ihr insbesondere von Juni bis November mit Hurricanes rechnen.

Die Flüge

In Florida gibt es mit Miami, Fort Lauderdale, Tampa und Fort Meyers, gleich mehrere große Flughäfen, die von Deutschland aus fast alle direkt angeflogen werden.

Insbesondere Flüge nach Miami gibt es zahlreich und zum Teil auch relativ günstig.

Sofern Ihr früh genug die Preise im Blick habt (unser Erfahrung nach ist es so neun Monate vorher am günstigsten), nicht im Ausland starten und auch nicht ewig unterwegs sein wollt, müsst Ihr in der Hauptsaison je nach Abflughafen und Fluggesellschaft mit ca. 400,- EUR bis 500,- EUR inkl. Gepäck rechnen.

Natürlich geht es auch günstiger, dann müsst Ihr in der Regel jedoch außerhalb von Deutschland starten und/ oder erhebliche Flugzeiten mit mehreren Stopps in Anspruch nehmen.

Da die Entfernungen in Florida im Gegensatz zu anderen amerikanischen Bundesstaaten relativ überschaubar sind und die Infrastruktur verhältnismäßig dicht ist, könnt Ihr eine Rundreise grundsätzlich von allen Flughäfen gleich gut starten.

Flüge findet Ihr am besten über Skyscanner oder Momondo. Sofern der Flug von einem Vermittler angeboten wird, prüft nochmal ob es den gleichen Preis nicht auch bei der Airline direkt gibt. Eine direkte Buchung ist unser Erfahrung nach immer besser, falls es doch mal Probleme oder eine Nachfrage gibt. Achtet außerdem vor Abschluss der Buchung auch auf „versteckte“ Zusatzgebühren.

Die Route

Wenn Ihr die Flüge gebucht habt und damit Euren Reisezeitraum kennt habt, könnt Ihr Euch um die Planung der Route kümmern. Unsere Route für neun Tage Rundreise und vier Tage in Miami findet Ihr in unserem Beitrag 13 Tage in Florida – Ein Routenbeispiel.

Unterkünfte/ Fortbewegung u.v.m.

Zu den allgemeinen Fragen, die sich bei einem Roadtrip durch die USA so stellen haben wir einen gesonderten Beitrag geschrieben. Wenn Ihr also mehr Informationen zu Unterkünften, Fortbewegungsmitteln, Einreisevoraussetzungen usw. benötigt, dann schaut doch einfach in unseren Beitrag Alles Wissenswerte für einen USA-Roadtrip – Mietwagen, Motels und mehr.

Alles zu den Kosten einer USA-Reise findet Ihr in unserem Beitrag Reisekosten USA.

Maut

Wenn Ihr in Florida mit dem Mietwagen unterwegs seid, dann werdet Ihr früher oder später unweigerlich an eine Mautstation (=Toll Station) geraten, denn nirgendwo anders gibt es mehr mautpflichtigen Straßen als hier. Die Zahlstationen befinden sich in der Regel an Zu- oder Abfahrten von gebührenpflichtigen Straßen (=Toll Roads) oder es wird an Maut-Messpunkten automatisch während der Fahrt gebucht.

Es gibt Mautstraßen, welche durchgängig gebührenpflichtig sind und auf denen viele Mautstationen passiert werden, so z.B. der Florida Turnpike, der mit über 400 Kilometern und über 100 Maut-Messpunkten übrigens die längste Mautstraße in Floridas ist.

Aber auch die Interstate 75 ist teilweise mautpflichtig, auch das Passieren von Brücken kostet in der Regel Toll.

Insbesondere in Südflorida ist der ganze Bezahlvorgang mittlerweile voll automatisch, bar gezahlt wird hier nicht mehr. Die Mietwagen nehmen grundsätzlich am Toll-by-Plate System teil. Bei diesem Verfahren wird an den Mautstationen das Kennzeichen gescannt und erfasst. Die fälligen Mautgebühren werden dann nachträglich über die Mietwagenfirma von der registrierten Kreditkarte abgebucht.

Die zweite Alternative, die insbesondere die Locals nutzen, ist der sogenannten Sun Pass. Hierbei handelt es sich um einen Transponder, der ähnlich einer Prepaid-Karte aufgeladen wird. Der Sun Pass ist rund 25% günstiger, als Toll-by-Plate, wenn Ihr Euch jedoch hierfür entscheidet, solltet Ihr Euch vorher genau über die Aktivierung und Aufladung informieren. Vor allem müsst Ihr das Toll-by-Plate System des Autovermieters deaktivieren lassen, da Ihr ansonsten doppelt zahlt. Bei den meisten Vermietern ist dies möglich, Ihr solltet aber besser vorher nachfragen.

Geratet Ihr auf Eurer Route (auch) nach Zentralflorida, so findet Ihr dort doch noch die guten altmodischen Cash-Stationen. Hier gibt verschiedene Varianten: Die ganz alten Stationen haben nur einen Automaten oder Trichter, in den Ihr die Maut passend in Münzen einwerfen müsst.

An anderen Stationen hingegen zieht Ihr bei der Auffahrt auf die Mautstraße ein Ticket und zeigt dieses an der nächsten Station oder Abfahrt bei einem Kassierer vor und zahlt dann die Gebühr bar, wobei hier zumindest gewechselt werden kann.

Die letzte Alternative ist, dass Ihr ohne vorher ein Ticket zu ziehen direkt die Maut bei einem Kassierer zahlt.

Mittlerweile gibt es jedoch auch an sehr vielen dieser Cash-Stationen sogenannte Express Lanes, die Ihr benutzen könnt, wenn Eurer Wagen mit einem Sun Pass ausgestattet ist.

Zwar lassen sich viele der Mautstraßen umfahren, es lohnt sich zeitlich und auch kostentechnisch aber nicht wirklich (z.B. Miami nach Miami Beach $ 1, Miami nach Orlando ~$17.45).

Noch Fragen?!

Sofern Ihr noch Fragen habt, schreibt uns gerne an. Falls nicht, wünschen wir Euch wunderschöne Wochen im Sunshine-State.

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