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Harz – Durch das Ilsetal

Zwischen Wernigerode im Osten und Bad Harzburg im Westen liegt, am Ausgang des Ilsetals, die Kleinstadt Ilsenburg. Hier bahnt sich zwischen mächtigen Granitklippen, wie der Kieferklippe, der Paternosterklippe, der Westerbergklippe und dem Ilsestein, die 40 Kilometer lange Ilse ihren Weg durch das tiefe Schluchtental.

Das Ilsetal gilt als eines der romantischsten und abwechslungsreichsten Täler im Harz und der Weg, der von hier zum Brocken führt, ist einer der beliebtesten im ganzen Harz.

Doch es muss nicht immer der Aufstieg zum höchsten Harzgipfel sein, gerade hier im Ilsetal gibt es auch viele weitere tolle Wanderungen, auf denen man streckenweisen keiner Menschenseele begegnet.

Der Trail startet am Ende der Kleinstadt Ilsenburg am kostenpflichtigen Wanderparkplatz.


Trail Facts

  • Lage: Ilsenburg, Nationalpark Harz
  • Start: Wanderparkplatz Ilsenburg (kostenpflichtig)
  • Traillänge: 19,5 Kilometer
  • Höhenunterschied: 580 Meter
  • Dauer: 5 1/2 Stunden
  • Besonderheit: Ilsestein, Wolfsklippe, Ilsefälle
  • Stempelstellen: HWN 30 (Ilsestein), HWN 007 (Plessenburg), HWN 25 (Oberförster-Koch-Denkmal), HWN 24 (Wolfsklippe), HWN 16 (Ferdinands Stein), HWN 008 (Stempelsbuche), HWN 006 (Bremer Hütte/ Obere Ilsetalfälle)

Vom Parkplatz aus macht Ihr Euch zunächst auf in Richtung Waldhotel, biegt dann aber bereits kurz hinter den Ferienhäusern Ilsestein nach links in den Wald ab und nehmt den schmalen, steilen Pfad immer weiter bergauf, bis Ihr schließlich auf einen breiten Weg trefft.

Von hier geht es stetig ansteigend dann weiter bergauf bis Ihr den Ilsestein, eine Felsformation hoch über dem Ilsetal und den Stempel Nummer 30 erreicht. Den Felsen könnt Ihr betreten und von seinem Gipfel einen wunderbaren Rundumblick über das Ilsetal bis hin zum Brocken genießen.

Nach dem Ilsestein flacht der Weg ein wenig ab und geht nun nur noch leicht bergauf. Bis Ihr das Gasthaus Plessenburg erreicht, wandert Ihr auf einem breiten Forstweg, wo auch schon mal ein Bus an Euch vorbei fahren kann.

Am Gasthaus angekommen, könnt Ihr dann Stempel Nummer 007 einsammeln und ggf. bereits eine kleine Rast machen.

Anschließend geht es weiter immer leicht ansteigend zum Oberförster-Koch-Denkmal, dass sich zwischen Ilsenburg und Hasserode befindet und aus einem schmalen Granitstein, welcher anlässlich des 50-jährigen Dienstjubiläum des Oberförsters 1914 vom Harzklub errichtet wurde. Zusätzlich findet Ihr hier Stempel Nummer 25.

Von hier beginnt dann Euer langer und teilweise steiler Anstieg zur Wolfsklippe, auf deren Gipfel Ihr einen Aussichtsturm findet, den Ihr erklimmen könnt.

Die Stempelstelle Nummer 25 befindet sich allerdings unterhalb der Klippe, ca. 100 Meter entfernt am Alexanderstieg, d.h. Ihr müsst nicht zwingend den steilen Aufstieg zum Gipfel auf Euch nehmen.

Habt Ihr den Stempel dann eingesammelt, geht es – nun endlich leicht bergab – weiter zum ca. 1,6 Kilometer entfernten Ferdinandsstein, wo Ihr direkt den nächsten Stempel (Nummer 16) findet.

Mit nur einer kleiner Ausnahme geht es nun immer weiter bergab zur Wegkreuzung Stempelsbuche, die am Heinrich Heine Weg liegt, der von Ilsenburg zum Brocken führt. In der sich hier befindlichen Schutzhütte findet Ihr dann auch Stempel Nummer 008.

Danach geht es auf dem Heinrich-Heine-Weg stetig bergab bis Ihr schließlich die oberen Ilsefälle und kurz dahinter an der Bremer Hütte auch die letzte Stempelstelle des Tages (Nummer 006) erreicht.

Entlang der Ilse geht es auf einem wunderschön angelegten Weg immer bergab, bis Ihr schließlich wieder den Talboden erreicht.

Von hier ist es dann nicht mehr weit, bis Ihr wieder am Parkplatz angekommen seid.


Die Wanderung quer durch das Ilsetal war am Anfang und Ende sehr, sehr schön, in der Mitte allerdings – mit Ausnahme der Wolfsklippe – auch sehr unspektakulär.

Gerade den Ilsestein und den Weg entlang des Ilse und der Ilsefälle können wir euch aber sehr empfehlen. Außerdem ist die Tour für Stempelsammler ein absoluter Traum!

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