• Menü
  • Menü

Harz – Über die Eckertalsperre zum Scharfenstein

Ganz in der Nähe von Bad Harzburg am Nordrand des Harzes beginnt die wunderschöne Wanderung über die Eckertalsperre zum Scharfenstein.

Die Talsperre, welche die Ecker und ihre Zuflüsse aufstaut, erhält mit einem durchschnittlichen Niederschlag von 1372 mm im Jahr die höchsten Niederschlagsmengen aller Talsperren im Harz und versorgt die Städte Braunschweig, Wolfenbüttel und Wolfsburg mit Trinkwasser.

Von dem Stausee geht es mit schönen Aussichten weiter zum südwestlich von Ilsenburg liegenden, knapp 700 Meter hohen Scharfenstein, von dem Ihr eine wunderbare Aussicht auf den Brocken und den Eckernstausee habt.

Die Wanderung startet am Radau-Wasserfall, einem 22 Meter hohen, künstlich geschaffen Wasserfall, der direkt an der B4 liegt.


Trail Facts

  • Lage: Bad Harzburg, Nordharz
  • Start: Parkplatz Radau-Wasserfall
  • Traillänge: 20,1 Kilometer
  • Höhenunterschied: 440 Meter
  • Dauer: 4 3/4 Stunden
  • Besonderheit: Radau-Wasserfall, Eckernstausee, Scharfenstein, Molkenhaus
  • Stempelstellen HWN: Nr. 1 (Eckernstausee), Nr. 2 (Scharfenstein), Nr. 3 (Am Kruzifix) und Nr. 169 (Molkenhaus)

Vom Wasserfall aus, geht es durch den Wald in Richtung Eckertalsperre, die Ihr nach rund 3 Kilometern erreicht. Neben der Sösetalsperre und der Talsperre am Oderteich ist die Eckertalsperre die drittmodernste des Harzes.

Heute würde niemand mehr vermuten, dass seinerzeit direkt über die Staumauer die innerdeutsche Grenze verlief, aber an den Grenzpfeilern könnt Ihr es heute noch sehen.

Die Wanderung verläuft weiter über die Staumauer (an ihrem Ende findet Ihr dann auch Stempelstelle Nr. 1) und dann halb um den Stausee herum, bevor Ihr Euch kurze Zeit später schon an den – gemächlichen – Aufstieg zum Scharfenstein macht und Euch schließlich auf einem Kammweg oberhalb des Eckernstausees befindet.

Nicht nur der Weg hier oben ist wunderschön, sondern es gibt auch schon erste tolle Ausblicke auf den Stausee und den Brocken.

Schließlich erreicht Ihr die Rangerstation Scharfenstein, wo auch Stempel Nr. 2 auf Euch wartet. Wer von Euch Lust hat, kann von hier den engen und ein wenig abenteuerlichen Pfad rechts neben der Hütte nehmen, um die Scharfensteinklippen zu erklimmen. Nach rund 20 Minuten erreicht Ihr eine Treppe, die den Fuß der Klippe markiert.

Oben auf dem Scharfenstein angekommen, erwartet Euch ein wundervoller Ausblick auf die Eckertalsperre, den Brocken und weitere umliegende Harzhügel. Ein toller Platz für eine Rast!

Wieder unten angekommen geht es ein Stück zurück in die Richtung, aus der Ihr gekommen seid, an der großen Kreuzung folgt Ihr dann den Schildern zum Kruzifix, ein eisernes Kreuz an einer Wegkreuzung. Hier findet Ihr dann Stempelstelle Nr. 3.

Vom Kruzifix geht es dann zurück in Richtung Eckernstausee, bis Ihr schließlich am – nun Ende – des Kammweges wieder auf den nun schon bekannten Weg kommt. Über die Staumauer geht es zurück über die Talsperre, kurze Zeit später verlasst Ihr den bekannten Weg jedoch nach rechts in Richtung Molkenhaus.

Nun bringt Euch ein kleiner Pfad immer leicht bergab bis hinunter ins verwachsende Tal.

Nun geht es – die meiste Zeit nahezu eben – weiter bis zum Molkenhaus am Hasselteich.

Neben dem Haus findet Ihr dann auch Stempel Nr. 169.

Von hier geht es an der Rudolf- und Winterbergklippe vorbei zurück zum Wasserfall.

Bei uns Ende März war es leider noch ein wenig frisch, trotzdem hat uns diese Wanderung sehr gut gefallen, insbesondere die Aussichten vom Kammweg und vom Scharfenstein.

Schade fanden wir nur, dass wir an den schönen Plätzen, wie dem Scharfenstein oder dem Molkenhaus, aufgrund des Wetters immer nur zu kurz pausieren konnten, dies sollte für Euch an wärmeren Tagen aber natürlich kein Problem sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.