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Harz – Von Altenau zur Wolfswarte

Mit 927 Metern ist der Bruchberg im Oberharz der zweithöchste Berg Niedersachsen und der vierthöchste Berg des Harzes. Hier, etwa 700 Meter nordöstlich seines höchsten Punktes, liegt auf 918 Metern die Wolfswarte, eine waldlose und exponierte Felskuppe, die aus Acker-Bruchberg-Quarzit besteht.

Sie ist eine der wenigen zugänglichen Plätze des wald- und moorreichen Bruchbergmassivs und bietet bei guten Wetterverhätnissen einen weiten Blick über die Harztäler bis hin zum Brocken.

Eine Wanderung lohnt sich, erfordert allerdings auch ein bisschen Kondition.

Der Weg startet an einem der diversen Wanderparkplätze entlang der Straße Schultal.


Trail Facts

  • Lage: Altenau Oberharz
  • Start: Wanderparkplatz Altenau / Schultal
  • Traillänge: 20,2 Kilometer
  • Höhenunterschied: 665 Meter
  • Dauer: 5 1/4 Stunden
  • Besonderheit: Harzer Hexenstieg, Jungfernklippe, Torfhaus, Wolfswarte
  • Stempelstellen HWN: Nr. 133 (Ludwig-Förster-Platz), Nr. 221 (Jungfernklippe), Nr. 135 (Wolfswarte), Nr. 134 (Gustav-Baumann-Weg), Nr. 149 (Kleine Oker), Nr. 132 (Schwarzenberg-Brockenblick)

Von hier geht es dann zunächst immer parallel zur Straße in Richtung des Kräuterparks und an diesem entlang, bevor Ihr schließlich hinter dem Fischteich in den Wald eintaucht und dort den Anstieg in Richtung Ludwig-Förster-Platz und zum Harzer Hexenstieg beginnt.

Am Ludwig-Förster-Platz angekommen, sammelt Ihr zunächst Stempel 133 ein, danach geht es durch den Wald und auf dem Magdeburger Weg immer am Dammgraben entlang bis Ihr schließlich den Nabentaler Wasserfall erreicht.

Kurz darauf könnt Ihr Eurer nächstes Ziel, die Jungerfernklippe, schon in der Ferne sehen. Nun trennt Euch nur noch ein kurzer Anstieg von Stempel Nr. 221.

Nachdem Ihr an der Jungfernklippe den Stempel eingesammelt habt, kehrt Ihr zur Wegkreuzung zurück und beginnt nun durch den Wald mit dem langen und relativ steilen Aufstieg zum Torfhaus.

Oben angekommen, wandert Ihr zunächst einige Zeit parallel zur Straße entlang, bis Ihr schließlich die L 504 überquert und Euch nun den nächsten steilen und steinigen Aufstieg, diesmal zur Wolfswarte macht.

Der doch ziemlich anstrengende Weg nach oben lohnt sich, denn habt Ihr die Wolfswarte erst einmal erreicht, bietet sich Euch wunderschöne Ausblicke auf die umliegende Harztäler, den Brocken und die sich hier befindenden Hochmoore.

Außerdem könnt Ihr hier Stempel Nr. 135 einsammeln.

Nun habt Ihr den anstrengendsten Teil der Wanderung geschafft. Durch den Wald geht es nun hinab, bis Ihr schließlich auf den breiten und gemütlichen Gustav-Baumann-Weg erreicht. Auf diesem geht es nun stetig bergab Altenau entgegen. Außerdem findet Ihr auf dem Weg auch Stempel Nr. 134.

Schließlich erreicht Ihr eine Wegkreuzung, an der Ihr dem Weg nach rechts auf den Dammgraben folgt, bis Ihr schließlich die Kleine Oker und Stempelstelle 149 erreicht.

Von hier geht es dann über die weiten Wiesen der Stadt Altenau mit wunderschönen Blicken auf die Kurstadt zurück zum Parkplatz.

Wenn Ihr nun noch ein wenig Energie übrig habt und Ihr Stempelsammler seid, dann solltet Ihr vom Parkplatz noch den rund 10 minütigen Aufstieg zur Stempelstelle Nr. 132 auf Euch nehmen, danach habt Ihr die lange, aber sehr schöne Tour geschafft.


Die Wanderung von Altenau zur Wolfswarte ist eine unser Lieblingstouren im Harz. Der Abschnitt auf dem Harzer Hexenstieg und entlang des Dammgrabens ist unglaublich nett und idyllisch und – nachdem wir hier ein Jahr zuvor aufgrund von umgestürzten Bäumen noch umgeleitet wurden – mittlerweile neu angelegt.

Hinzu kommt, dass die Aussichten von der Wolfswarte einfach richtig schön sind. Lediglich der Abstieg über den Gustav-Baumann-Weg hat dann unseres Erachtens einige Länge. Trotzdem eine richtig schöne Tour!

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