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Lassen Volcanic National Park – Cinder Cone & Painted Dunes

Weit abseits der Hauptroute liegt im Nordosten des Lassen Volcanic National Park ein 230 Meter hoher Aschekegel, der unter dem Namen Cinder Cone bekannt und eines der Highlights des Parks ist.

Beim Cinder Cone handelt es sich um einen symmetrischen, fast vollständig vegetationslosen Gipfel aus grauschwarzer Schlacke mit einem Krater in der Mitte, der den Aufstieg auf seinen Gipfel mit unglaublichen Blicken auf den National Park und drei weiteren Highlights der Gegend – die Fantastic Lava Beds, die Paintet Dunes und den tiefblauen Butte Lake – belohnt.

Allerdings ist auch der Cinder Cone, der in der Butte Lake Area liegt – genau wie die Gegend um das Warner Valley – nicht ganz einfach zu erreichen. Zur  Zufahrtstraße zum Butte Lake sind es vom nördlichen Eingang des National Parks am Manzanita Lake über den Highway #89 und #44 fast 40 Kilometer und im Anschluss geht es nochmal rund 10 Kilometer über eine kurvige, nicht asphaltierte Straße bis zum Nordufer des Butte Lakes, wo der Trail beginnt.

Der Weg zum Cinder Cone beginnt direkt am Parkplatz hinter dem Butte Lake Campground, der Trail ist gut ausgeschildert und nicht zu verfehlen.


Trail Facts

  • Lage: Lassen Volcanic National Park
  • Start: Butte Lake Parking Area, Butte Lake
  • Traillänge: 6,2 Kilometer
  • Höhenunterschied: 280 Meter
  • Dauer: 2 1/2 Stunden
  • Besonderheit: Butte Lake, Cinder Cone, Fantastic Lava Beds, Painted Dunes
  • Mehr Infos: National Park Service

Zunächst geht es auf einem sandigen, leicht ansteigenden Pfad nach Südwesten durch einen Tannen- und Kiefernwald und schon bald könnt Ihr auf der linken Seite den Lavastrom des Cinder Cone, die sogenannten Fantastic Lava Beds, sehen.

Während Ihr entlang der bis zu 30 Meter hohen, zerklüfteten Lavablöcke wandert, beginnt der Weg stetig anzusteigen und das Laufen wird aufgrund des losen, sandigen Untergrundes immer anstregender.

Schließlich kommt der Cinder Cone in Sichtweite und nach knapp zwei Kilometern erreicht Ihr eine Gabelung am seinen Fuße.

Von hier könnt Ihr links schon einen ersten Blick auf die Painted Dunes, aber auch auf den unangenehmen Anstieg werfen, der Euch gleich erwartet.

Der Aufstieg zum Gipfel ist zwar eher kurz, dafür aber richtig schrecklich. Der Boden besteht nur aus losen Steinen und Geröll und aufgrund der starken Steigung ist ein Vorankommen mehr als schwierig. Das kann auch der Ausblick auf den Lassen Peak, der irgendwann auf der rechten Seite in Eurer Blickfeld kommt, nicht besser machen.

Habt Ihr dann aber schließlich den Gipfel erreicht, werdet Ihr mit Aussichten in alle Richtungen belohnt. Insbesondere die Painted Dunes könnt Ihr von hier oben hervorragend sehen, aber auch die Lava Beds und der Butte Lake schimmern in der Ferne. Ein wirklich atemberaubender Anblick.

Ein, nunmehr eher ebener Weg, führt Euch um den Krater herum, wer mag kann auch in ihn herunter steigen, dort gibt es aber nichts zu sehen. Verbringt Eure Zeit lieber mit den unglaublichen Aussichten vom Kraterrand.

Habt Ihr den Krater dann einmal umrundet und den Ausblick ausgiebig genossen, geht es auf dem nunmehr bekannten Weg wieder zurück zum Parkplatz, wobei der Abstieg vom Cinder Cone deutlich angenehmer ist, als der Aufstieg. Nur Schuhe ausleeren ist hinterher tatsächlich Pflicht.

Obwohl der Aufstieg auf den Gipfel – gerade bei hohen Temperaturen – nahezu unmenschlich ist, können wir den Trail nur empfehlen. Die Aussichten sind einfach grandios und insbesondere die Painted Dunes sind ein absolutes Highlight des National Parks.

Wenn Ihr allerdings nicht so weit fahren wollt oder Euch der Aufstieg zu schwierig ist, dann gibt es auch im Hauptteil des Parks – durch den der Lassen Volcanic National Park Highway führt – viele tolle Attraktionen und Trails (z.B. auf den Brokeoff Mountain).

Und sofern Ihr eine Alternative oder eine Zugabe zu Bumpass Hell sucht, sei Euch der Trail zu Devils Kitchen empfohlen. Allerdings müsst Ihr auch hier eine eher längere Anfahrt in Kauf nehmen, dafür werdet Ihr mit nahezu leeren Wegen belohnt.

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