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Monk’s Cowl Nature Reserve – The Sphinx & Blindman’s Corner

Mitten in den Zentralen Drakensbergen liegt das Naturreservat Monk’s Cowl, dessen Bild durch die Gipfel des gleichnamigen Monk’s Cowl, Champagne Castle und Cathkin Peak dominiert wird.

Wanderwege für alle alle Erfahrungs- und Fitnessgrade führen vom Eingang des Reservates oder vom Champagne Castle Hotel in die nahezu unberührte Landschaft, die in die spitzen Berggipfel der Drakensberge eingebettet ist.

Und genau diesen Spitzen verdanken die Bergen auch ihren Namen, denn mit ein wenig Fantasie sehen diese so aus wie der Rücken eines Drachen.

Doch der Gebirgszug ist auch bekannt für seine schnellen Wetterumschwünge. War es eben noch sonnig, so kann im nächsten Moment schon der Nebel die Gipfel verdecken und kalte Temperaturen mit sich bringen. Ein Besuch hier ist daher auch immer etwas Glückssache.

An unserem Tag im Monk’s Cowl stand für uns eigentlich die Wanderung zum Blindman’s Corner mit Rückweg über den Keartland’s Pass auf dem Programm. Das Schöne an dieserWanderung ist, dass Sie nicht nur zum Blindman’s Corner – einer Weggabelung, von der aus es wundervolle Ausblicke auf das umliegende Bergpanorama gibt – führt, sondern Euch auch zu zwei anderen Highlight der Parks, den Crystal Falls und der Sphinx bringt.

Der circa 12,5 Kilometer lange Trail, der insgesamt 700 Höhenmeter überwindet und – je nach Startpunkt – 4-6 Stunden dauert, startet entweder am Eingang des Parks oder am Champagne Castle Hotel, wo auch wir starten.

Besser, kürzer und auch vom Weg her auch schöner ist es jedoch wenn Ihr am offiziellen Eingang des Parks startet. Dort müsst Ihr übrigens auch den Eintritt (40 ZAR = 2,50 EUR) zahlen und Euch registrieren.

Der Weg ist dann aber gut ausgeschildert, Ihr nur den Schildern in Richtung Crystal Falls und Sphinx folgen.

Wir selbst haben an diesem Tag leider kein Glück mit dem Wetter. Im Gegensatz zu dem sonnigen Tag im Cathedral Peak Nature Reserve ist es heute sehr neblig und während des gesamten Aufstiegs zu den Crystal Falls und der Sphinx können wir von der umliegenden Umgebung nahezu nichts sehen. Und auch die Luftfeuchtigkeit macht den Aufstieg nicht gerade besser.

Schließlich erreichen wir dann doch endlich die Crystal Falls, die uns aber aufgrund des Wetters leider nicht vollständig überzeugen können.

Danach geht es weiter zu der Sphinx, einer Felsformation, die aussehen soll wie die Sphinx in Gizeh/ Ägypten. Wir waren zunächst unsicher, ob wir vor dem richtigen Felsen stehen und haben lange gerätselt, wo sich die Ähnlichkeit zur Sphinx versteckt. Aber schaut selbst:

An der Sphinx vorbei geht es steil bergauf weiter zum Blindman’s Corner. Auf dem Weg kommt Ihr auch an der Abzweigung zum Verkykerskop – einem Aussichtspunkt – vorbei.

Der Blindman’s Corner selbst ist durch ein Schild gekennzeichnet. Von dort führen weitere Wanderwege zu den Gipfel, bei den Hikes handelt es sich jedoch um Mehrtagestouren, die nur im Rahmen einer geführten Wanderung gemacht werden sollten. Habt Ihr es bis zum Blindman’s Corner geschafft, könnt Ihr entweder auf dem selben Weg zurück oder Ihr wählt den Abstieg über den angeblich sehr steilen, aber landschaftlich schönen Keartland’s Pass, der nur wenige Meter vor dem Blindman’s Corner abzweigt.

Wir selbst brechen unseren Hike schweren Herzens bereits schon kurz nach der Sphinx ab. Das Wetter ist leider einfach zu schlecht, als das sich der weitere Weg lohnt. Auf dem Rückweg fängt es dann sogar noch an zu regnen.

Nachdem wir auf dem Hinweg vom Hotel gekommen sind, nehmen wir für den Rückweg den Weg zum offiziellen Eingang des Parks, der für unseren Geschmack deutlich besser ist. Wir würden daher beim nächsten Mal auch eher hier und nicht am Hotel starten.

Mit einem letzten Eindruck von vernebelten Bergen verlassen wir Monk’s Cowl und machen uns auf den Weg nach Underberg, zu unserem letzten Stopp in den Drakensbergen. Hier wird es morgen über den Sani Pass, den höchsten Pass Südafrikas, in das Nachbarland Lesotho gehen.

Ein wenig enttäuscht sind wir schon, das wir die Bergpanoramen nicht sehen konnten. Wenigsten hatten wir im Royal Natal National Park und im Cathedral Peak Nature Reserve ein wenig mehr Glück. Aber sollten wir nochmal hier vorbei kommen, wird Monk’s Cowl auf jeden Fall wieder auf unser Liste stehen.

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