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New York City – Financial District, Chinatown und Little Italy

Der südöstliche Teil Manhattans ist vor allem bekannt für die Wall Street, die das Symbol der amerikanischen Finanzwelt ist. Doch hier im Financial District findet Ihr neben der berühmten New Yorker Börse auch zahlreiche Büros und Firmenzentralen von New Yorks bedeutendsten Finanzunternehmen und natürlich den Charging Bull.

Keine Viertelstunde von der Wall Street entfernt, steht Ihr dann plötzlich zwischen diversen chinesische Läden und Lokale, die – ebenso wie die Straßenschilder – zusätzlich auch in Mandarin beschriftet sind. Hier – entlang der Canal, Grand und Mott Street – findet Ihr eines der größten Chinatowns Nordamerikas, das Euch fast das Gefühl gibt, als seid Ihr auf einmal auf einem ganz anderen Kontinent

Und dann, fast so als wärt Ihr über eine unsichtbare Linie gelaufen, sind die chinesischen Schriftzeichen verschwunden und die Szenerie wechselt erneut. Auch wenn Little Italy heute nur noch ein paar Blocks umfasst, fühlt Ihr Euch dank der typischen italienischen Restaurants am Straßenrand wahrscheinlich trotzdem ganz schnell wie mitten in Italien.

– Aktualisiert April 2021 – 

Financial District

Nach unserem Besuch bei der Freiheitsstatue ist es durch den Battery Park nur noch ein Katzensprung bis zum Financial District, dessen Beginn durch den berühmten Charging Bull markiert wird.

Der 3,4 Meter hohe und 6 Meter lange Bulle soll den aggressiven finanziellen Optimismus und Erfolg symbolisieren und ist ein sehr beliebtes Touristenziel.

Für das Foto sind wir übrigens an einem anderen Tag extra nochmal morgens in aller Frühe gekommen, denn ansonsten könnt Ihr den berühmten Bullen hinter den Touristenmassen allenfalls erahnen.

Vom Charging Bull geht es dann den Broadway hinauf, bis Ihr nach rechts – fast schon ein wenig unscheinbar – in die Wall Street abzweigt.

Hier versteckt sich hinter einer Fassade aus riesigen Säulen an der Ecke zur Broad Street auch die größte Wertpapierbörse der Welt, die berühmte New York Stock Exchange.

Direkt gegenüber der Börse findet Ihr außerdem die Federal Hall, in der George Washington im Jahre 1789 als erster Präsident der Vereinigten Staaten in sein Amt eingeführt wurde. An dieser Stelle befindet sich heute eine Statue vom ihn.

Nur ein paar Schritte trefft Ihr dann auf die 1846 fertig gestellt Trinity Church, die einen interessanten Kontrast zu den imposanten Gebäuden und gläsernen Wolkenkratzern bildet.

Folgt Ihr dem Broadway immer weiter in Richtung Norden, stoßt Ihr automatisch auf den City Hall Park, neben dem sich das Woolworth Building befindet, das bis 1930 mit seinen 241 Metern das höchste Gebäude der Welt war.

Umrundet Ihr den Park auf der östlichen Seite, dann könnt Ihr von dort einen kurzen Abstecher in die Spruce Street machen, wo sich der imposante Wolkenkratzer 8 Spruce Street, auch New York by Gehry oder Beekmann Tower genannt, befindet. Mit seinen 267 Metern und 76 Stockwerken bestimmt der markante Turm mittlerweile maßgeblich die Skyline Südmanhattans mit.

Wieder zurück am Rand des City Hall Parks, könnt Ihr dann nach einigen Metern durch ein Tor einen Blick auf die kleine und ziemlich unscheinbare City Hall werfen.

Oftmals fälschlich für die City Hall gehalten, steht auf der anderen Straßenseite das riesige Municipal Building, welches als städtisches Verwaltungsgebäude genutzt wird.

Direkt daneben befinden sich dann die wichtigsten Gerichtsgebäude New Yorks – der United States District Court und der New York Supreme Court.

Chinatown

Hier an der Worth Street beginnt dann auch schon die Grenze zu Chinatown. Das letzte wirklich intakte Einwandererviertel Manhattans, ist mit geschätzt 100.000 Einwohnern das größte Chinatown in den USA. Insbesondere entlang der Grand Street könnt Ihr zwischen traditionellen Fisch- und Obstständen, chinesischen Apotheken und Straßenhändlern mit anderen fremdartigen Waren in eine völlig andere Welt eintauchen.

Auch entlang der Canal und Mott Street, dem Zentrum Chinatowns, gibt es viele sehenswerte chinesische Läden und Lokale. Diese richten sich zwar in erster Linie an den Bedarf der im Viertel wohnenden Menschen, aber auch Touristen, die nachgemachte Markenartikel suchen, werden hier fündig.

Little Italy

Als wir dann die Grenze zu Little Italy erreichen, sind wir zunächst ein wenig überrascht, denn das komplette Viertel ist ein riesiges Straßenfest, mit Verkaufs- und Essensständen, aber auch mit Tanz- und Gesangsvorführungen. Überall duftet es verführerisch nach italienischem Essen und die Menschen flanieren in bester Stimmung durch die überfüllten Gassen.

Gern lassen wir uns von dem bunten Treiben mitnehmen und genießen für einige Augenblicke die ausgelassen Stimmung. Erst im Nachhinein erfahren wir, dass in Little Italy jährlich 10 Tage um den 19. September herum zu Ehren eines italienischen Heiligen und Bischof von Neapel, das Fest des heiligen Januarius stattfindet.

Williamsburg Bridge

Im Anschluss laufen wir die komplette Grand Street hinunter bis wir schließlich den FDR Drive (Franklin D. Roosevelt East River Drive) und damit auch die Williamsburg Bridge erreichen, die Manhattan mit Williamsburg in Brooklyn verbindet.

Im Anschluss haben wir für den heutigen Tag genug. Insgesamt waren wir – einschließlich unseres Besuches bei der Freiheitsstatue und Ellis Island – jetzt 8 1/2 Stunden unterwegs und sind jetzt todmüde, kaputt und mehr als froh, als wir endlich den Oculus erreichen, von wo uns die Path zurück nach Jersey und in unser Motel bringt.

More

Wenn Ihr noch mehr von New York sehen wollt, dann schaut doch einfach mal in unsere Gesamtübersicht, von der Ihr dann in die weiteren Beiträge, zum Beispiel über Midtown Manhattan, den Central Park, die Freiheitsstatue, Brooklyn usw. kommt.

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