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San Francisco – Downtown

San Francisco, mit 800.000 Einwohner die viertgrößte Stadt Kaliforniens, ist berühmt für ihre 42 Hügel, die “Hills” genannt werden. Die Stadt der Golden Gate Bridge, von Alcatraz, der Cable Cars, Fishermans Wharf…

Eine Stadt, die jeden in ihren Bann zieht.

Wir lieben San Francisco. Den Wind am Strand, die pittoresken Häuschen, das pulsierende Leben am Pier, den vernebelten Blick auf die Golden Gate, die Aussicht vom Schiff auf die Bay und das ewige auf und ab der Straßen – einfach fantastisch!

– Aktualisiert Juli 2021 –

Anfahrt

Von Süden aus kommend, gibt es zwei Möglichkeiten San Francisco zu erreichen, die nahezu gleichwertig sind. Entweder Ihr fahrt über den Freeway #101 oder über die Interstate #280.

Die erste, etwas kürzere Variante ist i.d.R. stärker befahren, da diese direkt durch das Silicon Valley führt und hier insoweit viel Berufsverkehr herrscht. Wenn Ihr hier Zeit und Lust auf einen kleinen Abstecher habt könnt Ihr auf dem Weg das ein paar Meter vom Freeway entfernt liegende Mountain View besuchen, wo der Googleplex, also der Hauptsitz von Google liegt.

Die zweite Variante ist zwar etwas länger, dafür ist das Verkehrsaufkommen geringer. Auch hier besteht bei Zeit und Lust die Möglichkeit eines kleinen Abstechers: In Cupertino, einige Kilometer von der Interstate entfernt, liegt der Unternehmenssitz von Apple.

Ganz ohne uns von persönlichen Vorlieben hinsichtlich Apple oder Google leiten zu lassen, entscheiden wir uns für die kürzere Route über den Freeway #101. Am Anfang ist der Verkehrs tatsächlich sehr dicht und eine Stunde verbringen wir locker im Stopp and Go, kurz vor San Francisco flutscht es dann aber gut. Hier haben wir den zum Teil fünf- bis sechsspurigen Freeway streckenweise fast für uns alleine.

Lombard Street

Unser erstes Ziel ist nur einen riesigen Hügel entfernt – der berühmte Teil der Lombard Street. Dieser liegt auf dem Russian Hill und erstreckt sich über lediglich einen Block. Obwohl nur 145 Metern lang, beträgt das Gefälle 27% und sie besteht aus acht bzw. zehn Kurven, wenn Ihr die Kurven am Anfang und Ende mitzählt.

Exkurs: Ina Coolbrith Park

Ebenfalls auf dem Russian Hill liegt der kleine Ina Coolbrith Park, von dem Ihr wunderschöne Ausblicke auf die Stadt und auf die San Francisco Bay bis nach Alcatraz habt.

Sofern Ihr noch ein wenig Zeit habt, ein sehr lohnenswerter Abstecher.

Cable Car 

Ganz in der Nähe der Lombard Street findet Ihr dann an der Ecke Beach St./Hyde St. eine der vielen Cable Car Stationen. Das Gute an dieser Haltestelle ist jedoch, dass sie die Startstation der Cable Car Linie ist, so dass Ihr hier in eine völlig leere Bahn einsteigen und die Fahrt in voller Länge genießen könnt.

Die Fahrt kostet 7 $ pro Stecke. Die Tickets könnt Ihr – wenn vorhanden – entweder am Tickethäuschen kaufen oder in der Bahn selbst (dann allerdings nur in bar).

Die drei Cable Car Routen könnt Ihr zum Beispiel hier sehen.

Auch wenn Cable Car fahren unglaublich touristisch ist, solltet Ihr es auf keinen Fall versäumen. Sowohl die Fahrt selbst, als auch die Ausblicke die steilen Hügel hinunter bis zum Meer sind einfach fantastisch. 

Chinatown

Von der Haltestelle Union Square sind es zu Fuß nur noch wenige Meter bis Chinatown. Hier solltet Ihr auf jeden Fall kurz vorbeischauen, denn das Chinatown von San Francisco ist eine der größten in den USA. Das bekannte Eingangstor Dragon’s Gate findet Ihr an der Grant Avenue.

Chinatown mit seinen kleinen Kramläden, den exotischen Restaurants und Imbissen ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Sogar die Straßennamen sind auf Chinesisch geschrieben. Fast wie in einer anderen Welt.

Gut zu wissen ist auch, dass Ihr hier in den Souvenirshops die Andenken deutlich günstiger bekommt, als z.B. am Pier. Sofern also Bedarf besteht, auf jeden Fall hier zuschlagen.

Transamerica Pyramid

Durch Chinatown sind es nur rund 10 Minuten zu Fuß zur Transamerica Pyramid. Diese ist mit 260 Metern Höhe und 48 Stockwerken das höchste Gebäude San Franciscos und wirklich imposant anzuschauen.

Embarcadero Center & Vaillancourt Fountain

Nach weiteren fünf Minuten erreicht Ihr dann das Embarcadero Center, ein Business Center, bestehend aus sechs miteinander verbundenen, 30 bis 45 Stockwerke hohen Wolkenkratzern. Sofern sich bei Euch nunmehr mittlerweile Hunger oder Durst eingestellt hat, würdet Ihr hier sicherlich etwas Passendendes finden. Alternativ könnt Ihr auch noch einige Meter bis zum Ferry Building durchhalten.

In dem an das Embarcadero Center angrenzenden Park, könnt Ihr dann ach noch einen Blick auf die Vaillancourt Fountain werfen, die bestimmt toll aussieht, wenn sie Wasser führt. Allerdings ist er bei unserem Besuch, wie nahezu alle anderen Wasserinstallationen auch, aufgrund der anhaltenden Dürre abgestellt.

Ferry Building

Unser nächste Ziel – das Ferry Building – könnt Ihr jetzt schon im Hintergrund sehen. Ihr müsst nur noch die Market Street zu überqueren. Hier legen zum einen die Fähren ab, die die San Francisco Bay durchqueren, zum anderen befindet sich im Inneren der Ferry Buildung Market Place. Hier könnt Ihr von chinesisch über mexikanisch oder Austern fast alles zum Essen finden.

Im Anschluss schlendern wir an den Piers entlang und staunen darüber, wie unterschiedlich und vielfältig diese genutzt werden. Was Ihr hier alles finden könnt, ist ausführlich beschrieben bei: What’s where at the piers.

Als wir Pier 33 – wo die Fähren nach Alcatraz ablegen – erreichen entscheiden wir spontan noch den Telegraph Hill zu erklimmen und uns den Coit Tower anzuschauen.

Coit Tower

Der Telegraph Hill, auf dem sich seit 1934 der 64 Meter hohe Coit Tower befindet, ist einer der 42 Hills in San Francisco und erreicht eine maximale Höhe von 83 Metern.

Ihr habt zwar die Möglichkeit mit dem Wagen hinaufzufahren und – wenn ein Parkplatz frei ist – direkt vor dem Turm zu parken, ein Aufstieg über die Treppen ist jedoch deutlich aktiver und erlebnisreicher.

Die „Stairs to Coit Tower“ beginnen in der Montgomery Street, circa 10 Laufminuten vom Pier 33 entfernt. Der Aufstieg ist, um es mit den Worten eines Amerikaner zu uns zu sagen: „Brutal“ (rund 550 Stufen), aber der Weg lohnt sich und ist, aufgrund der hübschen Pflanzen an den Treppen und der sehr schönen Wohngegend, ein Erlebnis für sich.

Und seid Ihr dann endlich oben angekommen, habt Ihr eine fantastische Aussicht auf die Stadt und die Bay von San Francisco.

Für rund 8 $ könnt Ihr mit einem Aufzug auch zur Aussichtsplattform des Turms fahren, die Aussicht vom Telegraph Hill war für uns aber sensationell genug und außerdem bietet San Francisco noch viele weitere tolle und vor allem kostenlose Aussichtspunkte (z.B. die Twin Peaks, den Ina Coolbrith Park oder die Aussichtspunkte an der Golden Gate Bridge).

Pier 33 u. Alcatraz

Vom den Stufen des Coit Tower gelangt Ihr so ziemlich direkt zum Pier 33, wo die Fähren zu der berühmten Gefängnisinsel Alcatraz ablegen.

Da die Touren oft ausgebucht sind, solltet Ihr die Tickets bereits frühzeitig vorher online im Internet bestellen. Die einzige offizielle Webseite hierfür ist Alcatrazcruises.

Die Tickets kosten für die Day-Tour 41 $ und können bis zu 90 Tage im Voraus bestellt werden. Ihr müsst Euch jedoch für eine Tour, dass heißt auch eine Uhrzeit entscheiden. Diese könnt Ihr vor Ort auch nicht mehr ändern.

Die Bootsfahrt nach Alcatraz dauert rund 15 Minuten (warme Jacke mitnehmen, es windet ganz schön) und – obwohl auch die Insel und das Gefängnis unglaublich toll sind – ist alleine der Blick auf die Gefängnisinsel und die Bay das Geld wert. Und auch auf die kleine, graue Schwester der Golden Gate – die Oakland Bay Bridge – hat man eine tolle Aussicht.

Über unseren Besuch auf Alcatraz und über die spannende geschichtliche Entwicklung der Insel, haben wir einen unter San Francisco – Alcatraz: Die berüchtigtste Insel der Welt einen extra Beitrag geschrieben. Wenn Ihr also mehr wissen wollt, schaut doch dort einfach mal rein.

Pier 39 u. Fisherman’s Wharf

Ganz in der Nähe des Pier 33 liegt dann auch das berühmten Hafenviertel Fisherman’s Wharf, welches sich entlang der Nordküste von Pier 35 bis zur Van Ness Avenue am Aquatic Park Pier erstreckt.

Hier befinden sich auch viele der weiteren beliebten Sehenswürdigkeiten, wie das Pier 39, The Cannery und der Ghirardelli Square.

Insbesondere Pier 39 solltet Ihr Euch auf gar keinen Fall entgehen lassen, denn schon die Stimmung dort ist einfach unbeschreiblich.

Außerdem gibt es nicht nur eine Vielzahl von Restaurants, Shops, Imbissen und Bars, sondern auch die Touren zu der Gefängnisinsel Alcatraz starten hier. Am Pier 39 findet Ihr außerdem die berühmten Seelöwen.

Echten Forest Gump Fans sei übrigens die Bubba Gump Shrimp Cooperation zum Abendessen empfohlen. Hier könnt Ihr sogar einmal selbst in Forests Fußstapfen schlüpfen.

More

Natürlich gibt es in San Francisco noch viel mehr zu sehen und zu erleben. Schaut doch daher gerne in unsere weiteren Beiträge: San Francisco – Presidio of San Francisco, Golden Gate Park und Twin Peaks und San Francisco – Golden Gate Bridge.

Zudem solltet Ihr einen Besuch auf der Gefängnisinsel Alcatraz nicht versäumen.

Abschließend bleibt nur noch die Frage zu beantworten, von wo es denn die besten Aussichten auf die Stadt gibt: Hier seien Euch – neben dem Coit Tower und dem Ina Coolbrith Park- die Twin Peaks empfohlen. 

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