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Wandern auf Teneriffa – 6 Touren zum Nachmachen

Teneriffa ist ein Paradies für Wanderfans, was vor allem daran liegt, dass die Insel sowohl landschaftlich, als auch tourenmäßig so unglaublich vielseitig ist.

Von eher einfachen, gemütlichen Pfaden an der Küste entlang bis hin zu anstrengenden, dafür aber aussichtsreichen Klippenwanderungen – auf Teneriffa findet Ihr Touren für jeden Geschmack und jede Ausdauer. Aber nicht nur hinsichtlich Dauer und Schwierigkeitsgrad habt Ihr die Qual der Wahl, sondern auch landschaftlich müsst Ihr Euch entscheiden, ob Ihr lieber am Strand, durch Kiefern- und Lorbeerwälder, in tief eingeschnittenen Barrancos, auf spektakulären Gipfeln oder doch durch die beeindruckende Mondlandschaft der Cañadas wandert.

Um zumindest einen kleinen Eindruck dieser Vielseitigkeit zu bekommen, haben wir unsere Wanderungen über die ganze Insel verteilt, so dass Ihr im Folgenden Touren in den verschiedenen Gebirgen, wie dem Teno- oder dem Anaga-Gebirge, findet, aber auch in den Barrancos des Nordens, dem Orotava-Tal und natürlich in der Mondlandschaft des Nationalparks Cañadas del Teide.

Die Touren bewegen sich zwischen ca. 4 und 12 Kilometern und befinden sich vom Schwierigkeitsgrad her im mittleren Segment. Trittsicherheit und festes Schuhwerk ist jedoch auf allen Wanderungen erforderlich, da die Wege überwiegend naturbelassen und somit eher steinig sind. Da es oft auch keinen Schatten gibt, solltet Ihr außerdem eine Kopfbedeckung und Sonnenschutz dabei haben.

– Aktualisiert April 2021 –

Orotava-Tal (Barranco Madre del Agua)

Im Norden Teneriffas liegt das grüne und fruchtbare Orotava-Tal (Valle de Orotava), dass sich vom Meer bis zu einer Höhe von knapp 2.000 Metern bis fast zum Beginn der Las Cañadas erstreckt.

Hier, auf einer Höhe von rund 1.200 Metern, beginnt am Parkplatz von La Caldera die Rundwanderung Barranco Madre del Agua. Entlang der alten Wasserwege lernt Ihr auf dem erst 2016 frisch wiedereröffneten Wanderweg das obere Orotava-Tal kennen.

Dieser Weg selbst ist gut und sicher angelegt und sehr gut ausgezeichnet (gelb-weiße Markierung). Die Wanderung selbst erfordert – insbesondere aufgrund des kurzen, steilen Aufstiegs – jedoch einiges an Kondition und aufgrund des starken, teilweise steinigen Abstiegs auch ein wenig Trittsicherheit.


Trail Facts

  • Lage: Valle de Orotava
  • Start: Parkplatz von La Caldera
  • Traillänge: 7,8 Kilometer
  • Höhenunterschied: 300 Meter
  • Dauer: 2 1/2 Stunden
  • Besonderheit: Geschichte der Wassergewinnung, Los Organos

Der Wanderweg startet direkt am Parkplatz und bringt Euch als breiter Forstweg – am Restaurant vorbei – nach rund 10 bis 15 Minuten zum überdachten Picknick-/Rastplatz Pedro Gil.

Von dort wandert Ihr immer geradeaus, bis Ihr ein großes Wasserhaus (Casa del Agua) erreicht. Hier biegt Ihr rechts neben dem Wasserhaus mit den weiß-gelben Markierungen auf die (steil ansteigende) Ruta del Agua (PR TF 35.2) ab.

Nun folgt der anstrengende Teil der Wanderung, denn auf dem nunmehr steilen Waldweg überwindet Ihr, meist über Stufen, auf relativ kurzer Strecke knapp 300 Meter Höhenunterschied.

Nach einiger Zeit gabelt sich der Weg und führt links in eine Sackgasse, die an einem Aussichtpunkt mit Blick auf einen Barranco und eine alte Wasserbrücke endet. Eine kleine Möglichkeit zum Verschnaufen, bevor Ihr nach dem Abstecher rechts wieder der weiter ansteigenden Ruta del Agua folgt.

Habt Ihr den Aufstieg dann erstmal geschafft, verläuft der Weg zunächst einige Zeit in leichtem auf und ab durch den Hang. Manchmal lichten sich auch die Kiefern und geben einen kleinen Blick auf das Tal frei.

Der Weg beginnt dann schließlich – teilweise stark und steinig – abzufallen und passiert nach einiger Zeit einen alten Wasserverteiler am Wegrand. Bleibt hier auf dem Weg, der rechts hinab führt bis Ihr wieder auf die Forststraße des Hinweges trefft.

Von nun an geht es den gemütlichen Waldweg zurück bis zum Parkplatz und wenn Ihr dabei den Blick nach links oben schweifen lasst, dann könnt Ihr sogar noch einen Blick auf die Los Organos werfen.

Barranco de Ruíz (Barranco de Ruíz nach San Juan de La Rambla)

Auch der Barranco de Ruíz liegt im Inselnorden, genau gegenüber der Ortschaft San Juan de la Rambla. Die eher anstrengende Rundwanderung, die am Picknickplatz Barranco de Ruíz beginnt, besteht aus vier Teilen.

Der erste führt Euch steil und teilweise luftig den Barranco hinauf. Danach geht es, meist leicht absteigend, mit schönem Ausblick auf das Meer und Ort, entlang einer asphaltierten Straße, bevor Ihr auf einen steilen, steinigen Weg nach San Juan de La Rambla absteigt. Von hier bringt Euch die Wanderung dann über die Küstenpromenade von Las Aguas zurück zum Ausgangspunkt.


Trail Facts

  • Lage: San Juan de la Rambla
  • Start: Parkplatz/ Picknickplatz Barranco de Ruíz
  • Traillänge: 11,4 Kilometer
  • Höhenunterschied: 500 Meter
  • Dauer: 2 3/4 Stunden 
  • Besonderheit: Barranco de Ruíz, San Juan de la Rambla, Las Aguas

Vom Picknickplatz, auf dem Ihr am Rand auch parken könnt, aus steigt Ihr rechts über die Treppen hinauf zu einem Camino (an der Gabelung nach der Treppe links halten), der Euch – schnell steil ansteigend und später auch in Serpentinen – zur Hochfläche über dem Barranco und zu einer kleinen Plaza in La Vera bringt.

Unterwegs bietet die tolle Aussicht immer mal wieder eine gute Ausrede für eine kleine Pause und einige Fotos.

Ab der Plaza ist der beschwerlich Aufstieg geschafft, nun geht es erstmal entlang der Straße stetig bergab in Richtung San Juan de la Rambla. Und auch hier gibt es immer wieder wundervolle Ausblick auf das Meer, den Ort und die umliegenden Terassenfelder.

Irgendwann zweigt scharf rechts eine Straße zur Finca San Juan ab. Ihr biegt hier zwar nicht ab, nun ist es jedoch nicht mehr weit bis Ihr an einen Trafoturm kommt. Rechts an diesem vorbei – der Weg ist gerade zu Beginn schlecht zu erkennen – geht es nun steil und steinig den Barranco hinab bis nach San Juan de la Rambla.

Habt Ihr den Ort dann erreicht, folgt Ihr der Straße hinab zur Brücke, die Euch über die TF-5 auf die andere Straßenseite bringt. Haltet Euch nach der Brücke rechts und folgt dann dem Weg, bis Euch links eine Pflasterstraße zur Plaza von San Juan de La Rambla führt.

Nun geht es rechts entlang der Straße bis zur (ausgeschilderten) Abzweigung nach Las Aguas, wo Ihr bald die eindrucksvolle Küstenpromenade erreicht. Der Weg führt Euch nun entlang der Promenade rechts an einem alten Schwimmbad vorbei und setzt sich entlang der Küste fort bis Ihr zur Plaza de Rosario von La Rambla kommt.

Steigt hier über die Treppen hinauf zur Dorfstraße und folgt dieser – zum Abschluss nochmal steil ansteigend – bis Ihr wieder an der TF-5 steht. Nun braucht Ihr nur noch die Straße zu überqueren, bevor Ihr wieder auf dem Picknickplatz steht.

Cañadas del Teide (Roques de García)

Im Herzen des Nationalparks liegt am Fuße des Teide, eines der bedeutendsten Naturmonumente der Insel, die Roques de García. Eine Wanderung rund um die bizarren Felsformation ist ein ganz besonders Erlebnis und gehörte für uns zu einer der schönsten Strecken der Insel.

Davon, dass es am Aussichtspunkt noch vor Touristen wimmelt, solltet Ihr Euch übrigens nicht abschrecken lassen, denn die Wanderung selbst machen dann nur noch die wenigstens, so dass Ihr Euch schnell alleine in der Felsenlandschaft wieder findet.

Die Tour selbst ist die meiste Zeit eher gemütlich, der Aufstieg vom Fuße von La Catedral zurück zum Mirador de la Ruleta ist dann aber doch ein wenig anstrengend.


Trail Facts

  • Lage: Nationalpark Cañadas del Teide
  • Start: Mirador de la Ruleta
  • Traillänge: 4,9 Kilometer
  • Höhenunterschied: 200 Meter
  • Dauer: 2 1/4 Stunden
  • Besonderheit: Roques de García

Die Wanderung startet am Mirador de la Ruleta, an dem Ihr von zwei verschiedenen Aussichtsplattform von oben einen ersten Blick auf die beeindruckenden Felsformation werfen könnt.

Rechts von der Treppe startet dann der Rundweg. Zunächst geht es auf einem gut ausgebauten Weg am berühmten Roque Cinchado, dem sogenannten Finger Gottes, vorbei. Immer im Blick auch der imposant vor Euch aufragende Teide.

Am Ende des ausgebauten Weges zweigt dann links ein kleiner Pfad ab, dem Ihr immer geradeaus bis zu einem kleinen Aussichtsplateau an der Abbruchkante zur Ebene des Llano de Ucanca folgt.

Nun beginnt Ihr zunächst über einen Lavawall, dann über einen leicht steinigen Weg Euren Abstieg zu La Catedral.

Bevor Ihr sie dann tatsächlich auch sehen sehen könnt, vergehen zwar noch einige Minuten, aber auch die anderen Roques geben aus dieser Perspektive ein tolle Fotomotive ab.

Schließlich taucht dann Eurer nächstes Ziel auf: La Catedral. Die etwa 200 Meter hohe Gesteinsformation ist ein ehemaliger Vulkanschlot und bietet mit ihren markanten Türmen einen beeindruckenden Anblick. Gerade während des Abstieges könnt Ihr hier wundervolle Fotos machen.

Kurz vor dem imposanten Felsen gabelt sich dann der Weg. Geht hier links an La Catedral vorbei, dann erreicht Ihr einen sehr steil ansteigenden Weg, der Euch zum Mirador de la Ruleta zurückbringt.

Nach der Anstrengung habt Ihr dann nochmal die Möglichkeit auf La Catedral und den hinter Euch liegenden Aufstieg zurückzublicken.

Cañada del Teide (Paisaje Lunar)

Auch die nächste Wanderung führt Euch zu ungewöhnlichen Felsformationen. Inmitten von leuchtend grünen Kiefern wachsen aus dem Hang des Barranco de las Arenas die hellbeigen Bimssteinsäulen der Paisaje Lunar (=Mondlandschaft) in die Höhe. Insbesondere der Hinweg zur Paisaje Lunar ist toll, da er entlang eines gut ausgebauten Weges immer leicht ansteigend durch einen lichten Kiefernwald führt und tolle Motive bereit hält.

Der Rückweg hingegen ist leider wenig abwechslungsreich und zog sich für uns ein wenig zu stark in die Länge. Umso besser, dass wir den Weg nicht von Vilaflor, sondern von der Pista Madre del Agua begonnen und uns so einige Kilometer gespart haben.


Trail Facts

  • Lage: Vilaflor
  • Start: Pista Madre del Agua
  • Traillänge: 9,8 Kilometer
  • Höhenunterschied: 300 Meter
  • Dauer: 3 Stunden
  • Besonderheit: Paisaje Lunar

Um die Wanderung ein wenig abzukürzen, starten wir – entgegen der gängigen Tourenvorschläge – nicht in Vilaflor, sondern von der Pista Madre del Agua. Die Schotterpiste zweigt – vom Nationalpark aus kommend – links bei km 66 von der TF-21 kurz vor Vilaflor ab. Im Internet gibt es einige Seiten, auf denen steht, dass die Schotterpiste mit PKWs nicht (mehr) befahren werden darf, dies stimmt jedoch nicht. Stand August 2017 ist die Durchfahrt ausdrücklich auf einem Schild bei der Einfahrt gestattet.

Auf der holprigen Pista Madre del Agua fahrt Ihr dann nur rund 3,7 Kilometer, bevor Ihr den Beginn des Wanderweges auf der linken Seite erreicht, der deutlich durch ein Schild gekennzeichnet ist. Parken könnt Ihr problemlos in den Ausbuchtungen am Wegesrand.

Steigt von der Pistenstraße mit dem leicht steinigen Weg direkt über einen Bergrücken an und haltet Euch an der ersten Gabelung links. Ab jetzt könnt Ihr den Weg zur Paisaje Lunar gar nicht mehr verfehlen. Folgt einfach dem immer leicht ansteigenden, von Steinen eingefassten Weg mit der weiß-gelben Markierung.

Nach rund 1 1/2 Stunden erreicht Ihr dann die Mondlandschaft, wo Ihr von zwei kleinen Aussichtsplattformen aus die ungewöhnlichen Felsformationen bestaunen könnt.

Wenn Ihr mögt, könnt Ihr über einen schmalen, abschüssigen Pfad auch zu den Türmen hinabsteigen, wir haben hierauf allerdings verzichtet.

Nun beginnt der – unseres Erachten ziemlich unspektakuläre – Rückweg. Rund 1 1/2 Stunden lauft Ihr entlang des eingefassten Weges immer leicht bergab durch einen lichten Kiefernwald, der keinerlei Überraschungen mehr bereithält.

Am Ende sind wir froh, als wir wieder auf der staubigen Pista Madre del Agua stehen, freuen uns aber über den hübschen Ausblick, den wir von hier aus noch einmal genießen dürfen.

Anaga-Gebirge (Roque de Taborno)

Eine unserer Lieblingswanderungen findet Ihr im wunderschönen Anaga-Gebirge im Nordosten der Insel. Hier geht es von dem winzigkleinen Ort Taborno zum “Matterhorn Terneriffas”, dem Roque de Taborno. Bereits die Anfahrt bietet spektakuläre Ausblicke, aber die Tiefblicke während der Wanderung sind fast nicht zu übertreffen.

Der Weg selbst ist naturbelassen und ein wenig steinig. Ab und an wird es ein wenig luftig und/ oder steil, manchmal werden für kleine “Kletterpartien” auch die Hände gebraucht. Da wir allerdings in Taborno gestartet sind, hat die Tour nur einen relativ geringen Höhenunterschied.


Trail Facts

  • Lage: Anaga-Gebirge
  • Start: Taborno
  • Traillänge: 6,3 Kilometer
  • Höhenunterschied: 250 Meter
  • Dauer: 2 1/2 Stunden
  • Besonderheit: Roque de Taborno

Taborno erreicht Ihr über eine spannende Serpentinenstraße. Euer Auto könnt Ihr einfach direkt hinter dem Ortseingang am Straßenrand abstellen. Bereits von hier ist die Aussicht einfach fantastisch, aber es wird wirklich noch viel besser.

Vom Ortseingang wandert Ihr an der kleinen Kapelle rechts vorbei und folgt dem Weg bis Ihr eine Treppe erreicht. Nach dieser geht es geradeaus zu einem Mirador, links bergab danach weiter Richtung Roque Taborno.

Folgt nun einfach immer dem Weg geradeaus bis Ihr nach dem letzten Haus ein Ziegengatter durchquert. Anschließend wandert Ihr weiter auf den Roque zu bis sich der Weg am Ende des Bergrücken teilt.

Folgt hier nach links dem leicht absteigenden Weg, so dass Ihr auf einem etwas luftigen Pfad unterhalb einer Wellblechhütte den Fuß des Roque Taborno erreicht.

Nun beginnt Ihr mit der Umrundung des Felsens. Folgt hierfür weiter dem meist leicht abfallenden Weg bis es – kurz nach einer Höhle – rechts steil den Bergrücken hinauf geht. Kurz unterhalb des Felssockels zweigt rechts ein Pfad ab, der Euch zu einem vorgeschobenen Felsplateau führt, von dem Ihr einfach atemberaubende Aussichten auf die Nordküste habt.

Folgt danach dem Weg weiter dem Bergrücken hinauf bis Ihr den Gipfelsockel erreicht. Hier wendet sich der Pfad nach links dem Hang zu und mündet schließlich nach 15 bis 20 Minuten wieder – diesmal oberhalb – an der Wellblechhütte.

Nun geht es auf dem bereits bekannten Weg zurück nach Taborno, aber natürlich nicht ohne noch einen Abschiedsblick auf den Roque  zu werfen.

Teno-Gebrige (Auf den Guama)

Unsere letzte Wanderung führt uns in den Nordwesten Teneriffas in das Teno-Gebirge, dass von einer großen Zahl tiefer Barrancos durchzogen ist. Diese fallen steil zur Küste ab, so dass oft auf kürzester Entfernung Höhenunterschiede von mehr als 500 Meter entstehen.

Hier liegt auch die bekannte Wanderung die Masca-Schlucht herunter, wir jedoch entscheiden uns für eine weniger touristische Tour. Von der Ortschaft Tamaimo aus erklimmen wir den Gipfel des Montana de Guama auf 877 Meter Höhe.

Der Weg nach oben geht steil bergauf und wird zum Teil zur Kletterpartie. Nach Erreichen des Gipfels geht es dann – teilweise sehr – steil und über Geröll und Steine bergab. Ihr solltet daher gut zu Fuß und trittsicher sein. Und auch an Kondition sollte es Euch, insbesondere für den Aufstieg, nicht mangeln.


Trail Facts

  • Lage: Teno-Gebirge
  • Start: Tamaimo
  • Traillänge: 9,3 Kilometer
  • Höhenunterschied: 500 Meter
  • Dauer: 3 1/4 Stunden
  • Besonderheit: Aussichten auf die Täler und Schluchten der Südwestküste, Gipfel des Montant de Guama

Parkt Euren Wagen am Besten an der Hauptstraße von Tamaimo in Höhe der Calle Santa Ana und folgt der Straße bis zu einer Kirche. Biegt Ihr hier auf die Calle Aqua ab und verlasst diese nach circa 3 Minuten auf dem ersten nach links abzweigende Sträßchen, dass sogleich in einen Camino übergeht.

Haltet Euch dann an der ersten Weggabelung rechts und folgt den Schildern in Richtung Cruz de los Misioneros bzw. den weiß-gelben Markierungen. Von nun an geht es mit dem ausgewaschen, teils steinigen Weg immer stetig bergauf, so dass euch Tamaimo und die umliegende Landschaft schnell zu Füßen legt.

Nach circa 3/4 des Aufstieges kommt Ihr unterhalb des weißen Kreuzes (Cruz de los Misioneros) vorbei, zu dem kurz danach rechts ein Weg absteigt.

Nach diesem Abstecher folgt Ihr dann einfach weiter dem Hauptweg bis Ihr kurze Zeit später endlich die Kammhöhe und den höchsten Punkt des Montana de Guama auf 877 Metern erreicht.

Der Gipfel eignet sich hervorragend für eine kleine Verschnaufpause, denn die Aussicht von hier oben ist wirklich grandios.

Danach geht zunächst ein wenig auf dem Kamm entlang, bevor Ihr mit dem erst leicht, später stark abfallenden Weg den Abstieg beginnt. Ab jetzt ist ein wenig Vorsicht gefragt, denn der Weg besteht überwiegend aus vielen losen Steinen und Geröll, so dass Ihr aufpassen solltet nicht wegzurutschen. Trotz allem solltet Ihr hin und wieder innehalten und den einmaligen Ausblick auf das Santiago-Tal und die Südwestküste mit dem Hafen von Los Gigantes zu genießen.

Wieder unten angekommen, erreicht Ihr dann einen gut ausgebauten Weg. Haltet Euch auf diesem an der Gabelung links und steigt nun nochmal steil und am Ende über Lavasteine bergan, bis Ihr schließlich wieder die Kreuzung vom Beginn der Wanderung erreicht.

Von hier aus führt Euch nun der bekannte Weg durch das Dorf zurück zum Wagen.

 

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