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Wissenswertes für eine Israel-Reise

Israel – Ein Besuch in dem heiligen Land steht sicherlich bei vielen ganz oben auf der Bucket-List. Doch dazwischen steht oft ein großer Berg von Vorurteilen und Sicherheitsbedenken.

Und dies ist auch verständlich, wird Israel hier zu Lande doch in der Regel mit dem seit Jahrzehnten andauernden Nah-Ost-Konflikt und den immer wieder aufflammenden Auseinandersetzungen mit Palästina und dem Gaza-Streifen in Verbindung gebracht.

Ja – Israel ist ein Land der Kontraste, aber es ist auch viel mehr als das, was uns die Medien vermitteln. Wie heißt es oft so schön: “Israel ist für deutsche Touristen nicht gefährlicher, als die Fahrt auf einer deutschen Autobahn.” Und das stimmt!

Lasst Euch also verzaubern, von der (religiösen) Geschichte Jerusalems, dem Bad im toten Meer, dem Sonnenaufgang in der Wüste, heißen Sommertagen, Hummus und der Vielfältigkeit von Tel Aviv und macht Euch selbst einen Eindruck von diesem einzigartigen und oft verkannten Land.

Allgemeines
  • Sprache: Hebräisch als Amtssprache, Arabisch, Jiddisch und nahezu jeder auch mindestens Englisch
  • Geld: Schekel, abgekürzt NIS oder ILS, das Symbol ist ₪
  • Zeitverschiebung:  Im Vergleich zu Deutschland +1 Stunde
  • Internet: In den meisten Unterkünften, aber auch in fast allen Restaurant gibt es freies WLAN. In Tel Aviv und Eilat außerdem freies WLAN im ganzen Stadtzentrum.
  • Adapter: Die Steckdosen in Israel sind Typ C und H. Wir hatten zwar sicherheitshalber einen Adapter dabei, brauchten diesen aber nicht, da unsere “flachen” deutschen C-Stecker auch in die H-Steckdosen passen.
Reisezeit & Reisedauer

Grundsätzlich ist Israel ein ganzjähriges Reiseziel und kann zu jeder Zeit des Jahres besucht werden.

Das ideale Wetter für eine Rundreise herrscht im Frühjahr (März bis April/Mai) und im Herbst (September und Oktober). In dieser Zeit ist es – zumindest meistens – selbst im Süden und in der Wüste noch nicht zu heiß und im Norden Israel schön warm. So könnt Ihr das Land noch aktiv erkunden ohne gleich einen Hitzeschlag zu bekommen, trotzdem aber auch schon baden gehen. Außerdem seid Ihr dann außerhalb der touristischen Hochsaison unterwegs.

Im Sommer wird es, insbesondere in der Wüste und im Süden, eigentlich zu heiß, es sei denn Ihr habt nur Badeurlaub im Sinn. Trotzdem ist, auch wegen der Sommerferien, im Juli und August Hochsaison. Da Israel nicht besonders groß ist, kann es in dieser Zeit noch schneller voll werden, als ohnehin schon.

Im Dezember und Januar ist die offizielle Regenzeit, wobei es Eilat im Süden Israel auch in dieser Zeit kaum Niederschlag gibt, so dass sich die Stadt am roten Meer auch in diesem Monaten als Reiseziel anbietet.

Wir selbst waren Anfang Mai unterwegs, allerdings war es für die Zeit schon überdurchschnittlich warm. Das Thermometer kletterte mit Ausnahme von zwei Tagen in Jerusalem jeden Tag über 30 Grad, teilweise sogar über 40 Grad und das schon morgens um halb zehn. Für einen Aktivurlaub mit Wanderungen war dies leider schon viel zu heiß, so dass wir unsere Pläne vor Ort teilweise ändern mussten.

Hinsichtlich der Dauer kommt es natürlich darauf an, was Ihr so geplant habt. Für die wichtigsten Stopps, wie Tel Aviv, Jerusalem, das tote Meer, Masada, Eilat und die Wüste Negev benötigt Ihr so zwischen 10-14 Tage. Für weitere Stopps im Norden Israels (zB Haifa) und/ oder in Palästina (Jericho, Bethlehem) braucht Ihr dann eher um die zwei bis drei Wochen.

Unsere Route für 12 Tage vor Ort findet Ihr hier.

Flüge

Flüge mit, aber auch ohne Zwischenstopp gibt es eigentlich von ganz Deutschland. Der ganz überwiegende Teil der Flüge landet am Ben Gurion Flughafen in Tel Aviv, einige Flieger gehen derzeit auch noch nach zum Flughafen Ovda in der Nähe von Eilat. Im Süden Israels, ebenfalls in der Nähe von Eilat, wird allerdings derzeit allerdings ein neuer Flughafen, der Timna Airport, gebaut, der größere Kapazitäten haben und Ovda ablösen soll. Künftig können dann wohl auch noch mehr Flieger den Süden Israels ansteuern.

Egal ob nach Ovda oder Tel Aviv – das Gute ist, dass auf den Strecken auch viele Billig-Airlines, wie z.B. RyanAir, EasyJet und Germanwings unterwegs sind, so dass Ihr Flüge manchmal für um die 100,- EUR bekommen könnt. Achtet allerdings darauf, dass, insbesondere bei den Low-Cost Airlines oft nur das Handgepäck inbegriffen ist und Ihr für ein extra Gepäckstück einen Aufpreis zahlen müsst.

Die Flugdauer ist mit 3 1/2 bis 4 Stunden angenehm kurz, bei Flügen mit Zwischenlandung dauert es natürlich ein wenig länger.

Wir selbst wollten diesmal gerne keine lange Anfahrt zum Flughafen haben und sind daher von unserer Heimatstadt Hannover aus geflogen. Dadurch wurde es ein wenig teuer, dies haben wir jedoch bewusst in Kauf genommen. Unser Flug ging hin mit Swiss über Zürich und hat knapp 5 Stunden gedauert und zurück mit Lufthansa über München mit circa 6 Stunden. Die Kosten lagen, inklusive Gepäck, bei 245,- EUR p.P.

Einreise

Die Einreise nach Israel ist einfach. Ihr braucht nämlich lediglich einen noch sechs Monate gültigen Reisepass.

Da Israel von dem meisten arabischen Staaten, mit Ausnahme von Jordanien und Ägypten, nicht anerkannt und blockiert wird, verhindert ein israelischer Stempel im Pass zum Beispiel im Libanon, in Kuwait oder im Iran die Einreise.

Daher gibt es mittlerweile keinen Stempel mehr im Pass. Vielmehr erhaltet Ihr bei der Einreise eine kleine blaue Einreisekarte, die Ihr während Eures Aufenthaltes aufbewahren müsst. Bei der Ausreise gibt es dann entsprechend eine kleine, diesmal rote Ausreisekarte.

Wer umgekehrt übrigens einen Stempel aus den anderen arabischen Länder hat, kann hingegen trotzdem problemlos nach Israel einreisen.

Im Internet ist immer wieder von intensiven Sicherheitsbefragungen, sowohl bei Ein-, als auch bei Ausreise zu lesen, bei uns war dies jedoch total unkritisch. Bei Einreise kamen die typischen Fragen zur Reisedauer, Reisegrund und Route, bei Ausreise ging es überwiegend um die Beziehung der Reisepartner zueinander und um das Gepäck. Das ganze war nach rund 2 Minuten erledigt.

Impfungen

Ein besonderer Impfschutz ist für Israel nicht erforderlich. Natürlich solltet Ihr über die allgemein empfohlenen Standardimpfungen gegen  Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Masern und Polio verfügen, Impfungen gegen Hep A und B können sicherlich auch nie schaden. Lasst Euch im Zweifelsfall von einem Arzt beraten und schaut auch mal auf der Seite der CRM vorbei

Unterkünfte

Unterkünfte bekommt Ihr problemlos über die gängigen Webseiten, wie z.B. Booking.com. Auch bei AirBnB gibt es sehr viele Angebote. Hier haben wir auch all unsere Unterkünfte gebucht.

Oft handelte es sich nicht um klassiche Hotel-/ Motelzimmer, sondern es werden Räume in umgebauten Wohnhäusern vermietet. Dort gibt es dann so zwischen 3-10 Zimmer in verschiedenen Größen und mit unterschiedlicher Ausstattung. Manchmal sind kleine Küchen eingebaut, überall gab es einen Kühlschrank und freies WLAN. In einigen Unterkünften gab es große Wohnzimmer und Küchen als Gemeinschaftzimmer. Alle Zimmer waren sauber, aber eher klein.

Geputzt wird zwischendurch nicht, selbst wenn mehrere Nächte bleibt. Gleiches gilt für frische Handtücher oder Toilettenpapier. Da hilft nur nachfragen. Die meisten Vermieter sind dafür sehr nett und empfehlen gerne Restaurants oder Aktivitäten in der Umgebung. Auch eine Reservierungen für den Schabbat ist kein Problem.

Allerdings ist das Preisniveau grundsätzlich eher hoch. Obwohl wir die ganze Zeit kleine Zimmer ohne Luxus hatten, lag der durchschnittliche Übernachtungspreis um die 90,- EUR. Fairerweise müssen wir allerdings dazu sagen, dass wir versehentlich auch am ESC-Wochenende im Tel Aviv waren.

Seid Ihr mit dem Mietwagen unterwegs, solltet Ihr in Jerusalem und Tel Aviv darauf achten, dass das Hotel/ die Unterkunft einen (meistens kostenpflichtigen) Parkplatz mit anbietet. Ansonsten kann es aufgrund der sehr knappen Parkplatzsituation nämlich echt schwierig werden den Wagen abzustellen.

Fortbewegung

Grundsätzlich könnt Ihr Israel ohne Probleme mit öffentlichen Verkehrsmitteln bereisen. Die Egged Busse fahren quer durch das ganze Land und bedienen dabei nahezu alle wichtigen Orten und Sehenswürdigkeiten miteinander. Strecken und Fahrpläne könnt Ihr Euch online anschauen.

Ein großer Nachteil bei den Bussen ist allerdings, dass diese – ebenso wie der ganze andere öffentliche Nahverkehr auch – am Schabbat, also von Freitag Nachmittag ab 15.30 Uhr bis Samstag abends zum Ende des Schabbats nicht fahren.

Zeitlich und örtlich flexibler seid Ihr daher mit einem Mietwagen, die auch gar nicht besonders teuer sind. Insbesondere reicht Euch hier auf jeden Fall ein kleiner Wagen, es muss kein SUV sein. Im Gegenteil: Die meisten Parkplätze sind auf so große Wagen überhaupt nicht ausgelegt.

Außerdem ist Auto fahren in Israel super einfach. Die Straßen sind genauso gut wie bei uns in Deutschland und die Ausschilderung ist – sofern in irgendeiner Form relevant – immer auch in Englisch. Google Maps mit Offlinekarte funktioniert ebenfalls problemlos, allerdings ist Israel auch nicht besonders groß so dass Ihr die meiste Zeit wohl auch ohne Navi zurechtkommt.

Die Geschwindigkeitsbegrenzungen sind relativ gering (90 auf Landstraße, 110 auf Autobahnen) und werden auch von den meisten Israelis eingehalten. Überhaupt haben wir die Israelis als ziemlich vernünftige Autofahrer kennengelernt, vielleicht auch weil Verkehrsverstöße eher teuer sein sollen.

Den Mietwagen bucht Ihr am besten vorab von Deutschland aus, wir haben sehr gute Erfahrungen mit billiger-mietwagen.de oder dem ADAC gemacht.

Achtet wie immer darauf, dass Ihr alle wichtigen Kaskoversicherungen und eine Haftpflicht von mind. 1 Mio EUR habt. Je nachdem solltet Ihr auch unbegrenzte Kilometer, ggf. einen Zusatzfahrer und eine vernünftige Tankregel haben. Da Israel nicht besonders groß und unsere Etappen eher kurz waren, haben wir dieses mal auf den Kosten für einen Zusatzfahrer verzichtet.

Bitte beachtet, dass viele Mietwagenfirmen die Fahrt in bestimmte palästinische Gebiete verbieten. Nach Jericho, Bethlehem und in den nördlichen Gebieten des Westjordanlandes könnt Ihr daher in der Regel mit einem israelischen Mietwagen nicht fahren.

Plant Ihr auf Eurer Reise einen Besuch dort, solltet Ihr vorab unbedingt mit Eurem Mietwagenanbieter sprechen, alternativ besteht die Möglichkeit einen in Palästina zugelassenen Mietwagen anzumieten, mit dem Ihr sowohl in Palästina, als auch in Israel fahren könnt.

Die wichtigen Verkehrsstraßen von Tel Aviv nach Jerusalem (Route 1) oder von Jerusalem nach Eilat (Route 90) dürfen – obwohl sie teilweise durch palästinensisches Gebiet führen – hingegen eigentlich immer befahren werden. Gleiches gilt in der Regel für Ostjerusalem. Sicherheitshalber solltet Ihr jedoch auch dies vorab einmal abklären.

Tanken

Tanke in Israel ist eigentlich total einfach. Mit dem Mietwagen tankt Ihr in der Regel “95/ 98” (Diesel wäre “Solar”). An den meisten Tankstellen müsst Ihr die Tanksäule zunächst freischalten lassen. Geht dafür mit Eurer Kreditkarte entweder in die Tankstelle oder sprecht einen der Angestellten, die draußen rumlaufen an.

Sofern draußen ein Mitarbeiter der Tankstelle ist, kann es auch mal sein, dass dieser für Euch tankt. Trinkgeld wird dabei grundsätzlich nicht fällig, es sei denn es werden auch noch Eure Scheiben geputzt.

Tankstellen gibt es in jeder kleinen und großen Stadt und in regelmäßigen Abständen auch entlang der großen Verkehrsstraßen.

Achtet darauf, dass am Schabbat nahezu alle Tankstellen geschlossen sind und Ihr Euch Freitagvormittag mit ausreichend Benzin versorgt habt.

Schabbat

Der Schabbat ist der religiöse und stattliche geschützte Wochenruhetag des Judentums, der von Sonnenuntergang am Freitag bis zum Eintritt der Dunkelheit am Samstag dauert.

Ähnlich zu unserem Sonntag soll an diesem Tag keine Arbeit verrichtet werden. Allerdings sind die Regel noch deutlich strenger als hier. Nach den Ultra-Orthodoxen darf neben der Arbeit auch kein Feuer angezündet oder Energie verbraucht werden. Das heißt auch Autofahren oder das Benutzen von elektrischen Aufzüge ist nicht erlaubt.

Für Besucher ist das tatsächlich ein wenig unpraktisch. Zunächst gibt es keinerlei öffentlichen Nahverkehr, wer ohne Mietwagen unterwegs ist, müsste daher auf ein Taxi umsteigen. Außerdem sind Freitag ab circa 14/ 15 Uhr nahezu alle Geschäfte (Tankstellen, Supermärkte), aber auch Lokale und Restaurants geschlossen. Die meisten öffnen dann erst Sonntags, dem ersten Arbeitstag der Woche wieder.

Um Verpflegung und Benzin solltet Ihr Euch daher vorher rechtzeitig kümmern. Wollt Ihr in einem der wenigen Restaurants zu Abend essen die geöffnet bleiben, solltet Ihr auf jeden Fall vorher reservieren, hier wird es brechend voll. Lediglich in Tel Aviv merkt Ihr vom Schabbat nicht so viel. Zwar gibt es hier auch keinen öffentlichen Nahverkehr, zumindest aber bleiben viele Restaurants und Supermärkte geöffnet.

Währung/ Bezahlung

In Israel zahlt Ihr mit dem Schekel (NIS oder ILS). Geld bekommt Ihr mit Eurer Kreditkarte problemlos am Geldautomaten (ATM). Diese finden sich nahezu überall (in Tel Aviv hat fast jedes Geschäft einen), viele kosten aber Gebühren. Bei Geldautomaten, die direkt zu einer Bank gehören fallen hingegen grundsätzlich keine zusätzlichen Gebühren an. Braucht Ihr direkt nach Eurer Ankunft Bargeld: Im Flughafen Ben Gurion Terminal 3 müsst Ihr in der großen Halle in den ersten Stock fahren (ATM ist ausgeschildert). Auch hier werden keine Gebühren fällig.

Bezahlen könnt Ihr sonst aber eigentlich überall auch mit direkt Kreditkarte.

Sicherheit

Nahezu die erste Frage, die immer gestellt wird, ist – gerade unter dem Gesichtspunkt des Nahost-Konfliktes – die nach der Sicherheit. Trotzdem ist eine Reise nach Israel unserer Meinung nach kein Problem. Obwohl kurz vor unserem Besuch wieder ein Raketenangriff von und auf Gaza stattgefunden hat, haben wir uns zu keiner Zeit unsicher gefühlt.

Analog zu den (sehr vorsichtigen) Reisewarnung des Auswärtigen Amtes solltet Ihr Reisen in und in Nähe des Gaza-Streifens und der syrischen Grenzen vermeiden, in allen weiteren Regionen in Israel besteht für Touristen jedoch grundsätzlich keine Gefahr, insbesondere da für eine gezielte Gefährdung von Ausländern/ Touristen keine Hinweise gibt.

Wir selbst waren sogar (versehentlich) während des israelischen Unabhängigkeitstages in Jerusalem und während des ESC in Tel Aviv. Zusätzlich sind wir auch die (wunderschöne) Strecke entlang der israelisch-ägyptischen Grenze gefahren. Eine bedrohliche Situation haben wir zu keiner Zeit beobachten können.

Schön ist, dass – auch im europäischen Vergleich – Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl relativ selten vorkommt. Auch Euren Wagen könnt Ihr bedenkenlos abstellen. Trotzdem solltet Ihr natürlich auf Euren gesunden Menschenverstand hören und auf Eure Wertsache acht geben.

Abschließend noch ein Hinweis: Zum einen schildern wir hier natürlich nur unsere Sicht und zum anderen sprechen wir nur über die Sicherheitslage in Israel, für Reisewarnungen in das Westjordanland/ Palästina (z.B. Jericho, Bethlehem, Nablus und Hebron) informiert Euch bitte gesondert auf der Seite des Auswärtigen Amtes.

Israel Pass

Über 60 Natur- und Nationalparks gibt es in Israel und nahezu alle kosten zwischen 25 bis 40 Schekel (₪) Eintritt.

Sofern Ihr plant mehrere Parks zu besuchen, solltet Ihr vorab einmal prüfen, ob sich für Euch der Kauf eines Israel Passes lohnt. Hier zahlt Ihr einen einmaligen Pauschalbetrag und könnt dann – je nach Ausprägung – eine gewissen Anzahl der Parks besuchen.

Folgende Möglichkeiten gibt es:

  • Blue Card: Drei Parks, gültig für zwei Wochen, Kosten: 78 ₪
  • Green Card: Sechs Parks, gültig für zwei Wochen, Kosten: 110 ₪
  • Orange Card: Alle Parks, gültig für zwei Wochen, Kosten:  150 ₪

Kaufen könnt Ihr die Karten entweder im ersten Park den Ihr besucht oder vorab online.

So könnte ein Beispiel für eine Vergleichsrechnung aussehen:

Park Eintrittspreis
En Gedi 28 ₪
Masada 31 ₪
Timna Park Nicht im Israel Pass enthalten (49 ₪)
Coral Beach 35 ₪
Red Canyon Kostenlos
En Avadat 28 ₪
Gesamt 122 ₪

Für uns hätte sich daher grundsätzlich eine Green Card (6 Parks für 110 ₪) gelohnt. Da wir vorab aber Probleme hatten für alle Parks die tatsächlichen Eintrittspreise herauszufinden und Coral Beach eigentlich nicht auf unserer Liste stand, haben wir das versäumt.

Das Ramon Visitors Center (28 ₪ p.P.) in Mitzpe Ramon wäre übrigens auch in der Karte enthalten, wir haben dieses jedoch nicht besucht.

Reiseführer

Super bei der Planung unterstützt hat uns der Reiseführer Israel und Palästina von Reise Know-How, Autor Burghard Bock.

Kosten

Eines solltet Ihr Euch vorab klar machen. Israel ist kein günstiges Reiseland. Tatsächlich sind die Kosten mindestens genauso hoch wie hier in Deutschland.

Gute Unterkünfte liegen im Durchschnitt bei mindestens 80 – 90 EUR die Nacht, ein (einfaches) Street-Food Abendessen bei 10 – 12 EUR, Benzin bei 1,50 – 2 EUR der Liter. Und auch Lebensmittel sind nicht gerade günstig (1 Liter Milch bis zu 2 EUR).

Unsere 11-tägige Israel Rundreise hat uns gekostet:

Position Kosten für zwei Personen*
Flug 550 EUR
Mietwagen 270 EUR
Benzin 135 EUR
Unterkünfte 900 EUR
Verpflegung 380 EUR
Eintritte/ Touren/ Aktivitäten 200 EUR
Parken Flughafen Hannover 75 EUR
Gesamt 3.060 EUR

* 1 NIS = 0,25 EUR (Stand Mai 2019)

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