• Menü
  • Menü

Blowing Rocks Preserve – Ein Stück einzigartige Küste

An der Ostküste Floridas, rund 150 Kilometer von Miami entfernt, auf der vorgelagerten Insel Jupiter Island liegt das relativ kleine Blowing Rocks Preserve.

Im Gegensatz zu den sonst kilometerlangen Sandstrände erstreckt sich hier auf über 1,5 Kilometer der längste Felsvorsprung Floridas. Seinen Namen verdankt das Naturschutzgebiet einem Spektakel der ganz besonderen Art, denn bei Hochwasser und hohen Wellen sprudelt das Wasser manchmal durch die Erosionslöcher in den Kalksteinen und schießt bis zu 15 Meter in die Luft.

Zusätzlich schützt das Gebiet unter anderem auch diverse heimische Pflanzen, wie Mangroven, Gumbo Limbos oder Sabal Palms.

Zeitig am morgen verlassen wir ein wenig wehmütig unsere Airbnb-Unterkunft in Homestead und damit auch unsere liebenswerten Gastgeber, die uns in den letzten vier Tagen doch an Herz gewachsen sind. Unser Weg führt uns heute die Ostküste Floridas hinauf, denn morgen haben wir einen Tag im Kennedy Space Center auf Cape Canaveral geplant.

– Aktualisiert Juni 2021 –

Die reine Fahrtzeit über die mautpflichtige Florida Turnpike und die I-95 dauert rund 4 Stunden und auf dem Weg befinden sich diverse State Parks, Museen, Aquarien, Strände usw. die zu einen Zwischenstopp einladen. Im Sommer gibt es hier außerdem einige Möglichkeiten Sea Turtles zu Gesicht zu bekommen.

Wir selbst erhoffen uns einige Manatees sehen zu können. Zwar sind die Chancen dafür an der Südwest- und Westküste deutlich höher, ein paar Spots gibt es an der Ostküste jedoch auch.

Manatee Lagoon

Unser erster Stopp ist daher die Manatee Lagoon in West Palm Beach. Hierbei handelt es sich um ein kostenloses Education Center, in dem Ihr alles über die gefährdeten Tiere lernen könnt und mit etwas Glück könnt Ihr an kalten Wintertagen von der Aussichtsplattform der Anlage Manatee-Herden beobachten, die sich hier in Warmwasserabflüssen aufhalten.

Wir haben leider jedoch kein Glück, so dass wir uns unverrichteter Dinge wieder auf den Weg machen müssen.

Blowing Rock Preserve

Unser nächster Halt ist dann das Blowing Rocks Preserve auf Jupiter Island, dass sich links und rechts entlang der Hauptstraße erstreckt. Parkplätze sind zwar nicht massenhaft vorhanden, aber es herrscht ein stetes Kommen und Gehen, so dass die nächste freie Parklücke in der Regel nicht weit entfernt ist.

Wir machen uns zunächst auf den Weg zu den Namensgebern des Naturschutzgebietes. Der Eintritt kostet 2 $ pro Person. Da bei uns das Kassenhäuschen nicht besetzt ist, werfen wir das Geld in die aufgestellte Selbstzahlerbox am Eingang. Den Strand erreichen wir bereits nach einigen Meter über eine Treppe.

Heute ist es sehr stürmisch und deshalb auch eher kühl, so dass der Strand, der bei gutem Wetter zum Schwimmen einlädt, nahezu verwaist ist. Trotz des Windes gibt es leider keine Blowing Rocks, allerdings ist auch das aufgewühlte Meer und die schäumenden Wellen, die sich an den Kalksteinen brechen, ziemlich eindrucksvoll.

Nachdem wir einmal richtig durchgepustet und vollgegischtet wurden, geht es zurück auf den Hauptweg, der zeitgleich der Indian River Lagoon Trail ist. Hierbei handelt es sich um einen Lehrpfad, der oberhalb des Strandes noch einige Meter die Küste entlang läuft.

Besonders malerisch sind dabei die Tunnel der sogenannten Sea Grapes (=Meertraubenbaum oder Seetraube).

Nachdem wir den Weg noch einige Meter entlang gelaufen sind, kehren wir zum Parkplatz zurück und überqueren die Straße. Auf dieser Seite des Blowing Rocks Preserve gibt es neben einem Education Center auch zwei kurze Trails, die in die heimische Fauna einführen.

Manatee Observation Center

Im Anschluss geht es wieder zurück ins Auto. Unser nächster Halt ist das Manatee Observation Center in Fort Pierce. Hierbei handelt es sich um ein kleines Zentrum, dass die Besucher auf die Gefährdung und das Aussterben der Manatees hinweisen möchte. So zeigen z.B. Videos und Exponate Bootsfahrern, wie sie die Tiere verletzen können oder wie der Lebensstil der Menschen die Manateepopulation indirekt beseitigt hat. Auf den Beobachtungsplattformen entlang des Zentrum besteht im Winter oft die Möglichkeit Manatees zu sehen.

Nicht so jedoch heute und so müssen wir ein weiteres Mal ohne Manatee-Sichtung von dannen ziehen. 

Da es für Strand-Ausflüge heute einfach zu kalt ist, verbringen wir den restlichen Tag mit einer ausgedehnten Lebensmittel-Shoppingtour bei Wal-Mart, bevor wir gegen halb fünf unsere Airbnb-Unterkunft in Rockledge erreichen.

Zum Abschluss des Tages gibt es jetzt noch einen schönen Burger und dann geht es auch schon ab ins Bett, denn morgen haben wir mit dem Kennedy Space Center und der Rückfahrt nach Miami wieder einen langen Tag vor uns.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.