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Eifel – An den Villeseen

Am Höhenzug der Ville, wo im 19. und 20. Jahrhundert noch Braunkohle abgebaut wurde, ist heute nach der Stilllegung des Abbaugebietes auf einem etwa 50 km² großem Gebiet eine eindrucksvoll renaturierte Landschaft entstanden.

Neben den 40 Seen der Ville-Seenplatte, die aus den Restlöchern des Braunkohleabbaus entstanden sind und heute im Sommer gerne als Badeseen genutzt werden, findet Ihr hier mittlerweile ein ausgedehntes Gebiet mit jungem Mischwald, dass eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt beherbergt.

Die Ville-Seenplatte liegt komplett im Naturpark Rheinland, zusätzlich sind einzelne Gebiete als Naturschutzgebiete ausgewiesen und ein gut ausgebautes Rad- und Wegenetz lädt zu ausgedehnten Touren ein.

Die Wanderung startet auf dem kostenfreien Parkplatz Donatussee.


  • Lage: Erftstadt, Naturpark Rheinland
  • Start: Parkplatz Donatussee
  • Traillänge: 12,1 Kilometer
  • Höhenunterschied: 140 Meter
  • Dauer: 3 Stunden
  • Besonderheit: Sechs Seen und ein Maar

Von dort geht es in einem leichten Auf und Ab durch den – im Winter eher nicht so dichten – Wald bis Ihr nach rund einem Kilometer den Donatussee erreicht. Zwar verläuft der Weg grundsätzlich eher ein wenig oberhalb des Sees, es gibt jedoch diverse kleine Pfade, die Euch auch hinunter an das Ufer bringen.

Der Weg verläuft nun durch den Wald am Donatussee entlang, bevor Ihr dann kurze Zeit später von oben herab bereits einen Blick auf die Zwillingsseen werfen könnt.

Anschließend erreicht Ihr dann das Villenhofer Maar, diesmal direkt auf Uferhöhe. Auf der gegenüberliegenden Seite könnt Ihr dann bereits zwei Holzstege erkennen, die Eurer nächstes Ziel sind.

Ihr wandert nun um das Villenhofer Maar herum, bevor Ihr schließlich die Holzstege mit Sitzbänken auf der anderen Uferseite erreicht. Von hier habt Ihr einen traumhaften Blick auf das – bei unserem Besuch im Februar noch zugefrorene – Maar und eventuelle auch auf die sich hier öfter pittoresk niederlassenden Schwäne.

Vor dem zweiten H0lzsteg biegt Ihr dann nach rechts ab und wandert auf einem langen, geraden Weg am Entenweiher vorbei bis kurz vor das Ufer des Untersees.

Mit tollem Blick auf den mit Schilf bewachsenen See geht es nun an diesem entlang bis Ihr diesen nach einer Linkskurve nach rechts verlasst.

Achtung: Die Abzweigung ist ein wenig schlecht zu erkennen, wie Ihr vielleicht schon an unserem GPS-Track gesehen habt, haben wir sie auch zunächst verpasst und haben noch einige Meter mehr an dem Ufer des Untersees verbracht.

Nun geht es einige Zeit durch den Wald, bis Ihr schließlich den Franziskussee erreicht, auf dessen zwei Inseln in der Mitte des Sees die größte Sturmmöwenkolonie Nordrhein-Westfalens brütet. Auf ebenen Weg umwandert Ihr nun den Franziskussee, bevor Ihr Euch auf den Rückweg zum Untersee macht.

Am Untersee vorbei, wandert Ihr nun entlang der Ufer des Mittel- und Obersees, bis Ihr schließlich nahezu am Ende des Obersees leicht bergauf eine Wegkreuzung erreicht, an der Euch die Abzweigung nach rechts nach kurzer Zeit zurück zu Eurem Ausgangspunkt am Parkplatz bringt.


Die Wanderungen an den Villeseen hat uns wunderbar gefallen.

Zwar war der Weg weder sonderlich anspruchsvoll noch lang, für eine nette Winterwanderung war er jedoch perfekt. Gerade das Wetter (sonnig, aber sehr kalt) und die noch zugefrorenen Seen, haben eine wundervolle Atmosphäre erzeugt.

Wir können uns jedoch vorstellen, dass es hier im Sommer auch schon mal (zu) voll werden kann.

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