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Gran Canaria – 10 kleine und große Highlights

Vor etwa 150 Jahren kamen die ersten Touristen auf der Suche nach besserem Klima und mehr Wohlbefinden nach Gran Canaria. Heute ist die Insel mit rund 2,8 Millionen Touristen pro Jahr die beliebteste Urlaubsinsel der Kanaren, was insbesondere an der stabilen Wetterlage und der abwechslungsreichen Landschaft liegt.

60 Kilometer Strand verteilen sich auf 236 Kilometer Küstenlinie und laden zum Entspannen ein. Vor allem der Süden rund um Maspalomas und die Playa del Inglés ist ein Touristenmagnet.

Allerdings bietet Gran Canaria neben den kilometerlangen Stränden und gemütlichen Buchten mit historischen Städten, großartigen Gebirgslandschaften und grünen Tälern noch viele weitere Sehenswürdigkeiten.

– Aktualisiert Mail 2021 – 

Puerto de Mogán

Der Hafen- und Ferienort Puerto de Mogán liegt im Süden der Insel und wurde, zusammen mit einem großen Jachthafen, 1984 um den bereits damals bestehenden kleinen Hafen herum angelegt.

An den wohl schönsten Hafen der Kanaren schließt sich eine stilvolle Apartmentanlage an, die mit Holzbalkonen, hübsch zurechtgemachte Häuschen und mit einem üppigen Pflanzen-  und Blumenschmuck für ein Bilderbuchambiente sorgt.

Neben dem Hafen gibt es außerdem einen kleinen, aber sauberen Strand, der zum Baden einlädt.

Hinter der Apartmentanlage schließt sich dann der “Stadtkern” mit weiteren Restaurants und einer kleinen Shoppingmeile an. Jeden Freitag gibt es außerdem einen großen Markt, der sich durch den gesamten Ort und den Hafen zieht.

Ein paar Meter vom Dorfplatz entfernt könnt Ihr – immer den Wegweisern folgend – zum Mirador von Puerto de Mogán aufsteigen. Ein Aufstieg, der sich lohnt, denn von oben habt Ihr einen fantastischen Blick auf das Dörfchen, den Hafen und den Strand.

Auf der gegenüberliegenden Seite der Stadt gibt es einen weiteren Aussichtspunkt, den Ihr vom Hotel Cordial Mogán Playa aus erreichen könnt.

Der Weg führt Euch an altkanadischen Ruinen vorbei, die in das Hotel integriert sind. Auf Nachfrage dürfen diese auch von Nicht-Hotelgästen besichtigt werden.

Dunas de Maspalomas

Maspalomas, der wohl beliebteste Ferienort der Insel, liegt am schönsten Teil der sogenannten Costa Canaria, die sich über insgesamt 17 Kilometer vom Faro de Maspalomas bis nach San Agustín erstreckt. Doch hier gibt es nicht nur Sonne, Strand und Meer, sondern hier liegen auch die Dunas de Maspalomas, die mit ihren meterhohen Dünen Sahara-Feeling vermitteln.

Die Dünen könnt Ihr auf näher speziell markierten Wegen erkunden. Eine Beispiel dafür findet Ihr in unserem Beitrag Gran Canaria – 5 Touren zum Nachmachen.

Barranco de Arguineguín (CG 505)

Die GC 505 beginnt kurz hinter Arguineguín und führt bis einige Kilometer hinter den Stausee Presa de Soria, wo sie endet. Die schmale, steil ansteigende und meist in engen Haarnadelkurven verlaufende Straße führt Euch durch die tief eingeschnittene Schlucht und bietet Euch nahezu ununterbrochen eindrucksvolle Panoramen.

Auf jeden Fall einen Besuch wert ist der Stausee Presa de Soria. Er ist der größte und einer der schönsten Stauseen auf Gran Canaria, denn der See liegt, zum Teil von Palmen eingebettet, in einem herrlichen Tal.

Vom Parkplatz des Restaurants Casa Fernando erreicht Ihr nach einem circa zehnminütigen Fußweg die Staumauer und könnt von dort die herrliche Aussicht (und Tiefe) genießen.

Sofern Ihr von hier nicht den selben Weg wieder zurückfahren möchtet, lohnt es sich in El Baranquillo Andrés rechts Richtung CG 605 / Ayacata abzubiegen.

An dieser Strecke befindet sich nämlich zum einen der Einstieg zur empfehlenswerten Wanderung auf den Tauro und zum anderen erreicht Ihr so auch den Stausee Presa de las Niñas.

Sofern Ihr nicht nach Ayacata weiterfahren möchte, könnt Ihr über die serpentinenreichen Straße CG 605 in den Süden zurückkehren.

Bandama Krater

Nur einige Kilometer von Las Palmas entfernt liegt der Bilderbuchvulkan Bandama. Sein Kegel erhebt sich aus einer grünen Landschaft, an seinem Fuß liegt ein kreisrunder Krater.

Um den 570 Meter hohen Gipfel Pico de Bandama zu erreichen folgt Ihr einfach den Wegweisern die schmale spiralförmige Straße hinauf und fahrt dann an der Gabelung hinter dem Restaurant Los Geranios geradeaus weiter. Anschließend erreicht Ihr schnell den Gipfel, von dem Ihr einen tollen Rundumblick auf den Osten und Norden der Insel habt.

Es lohnt sich übrigens auch am Restaurant zu stoppen, denn von der Terrasse habt Ihr ebenfalls einen tollen Ausblick auf den Krater.

In den Kratergrund könnt Ihr auch herunter wandern. Hierfür folgt Ihr an der Gabelung den Schildern in Richtung “Bandama Golf”. Die Tour in den Krater beginnt nur wenige Meter hinter der Abbiegung und ist dort auch einmalig ausgeschildert.

Playa Amadores und Playa Verga

Die meisten Sonnenstunden auf Gran Canaria sind dem Südwesten der Insel von Arguineguín bis nach Puerto de Mogán vergönnt, da dieser Teil im Schatten des Nordostpassats liegt, so dass es hier in der Regel auch sonnig bleibt, wenn auf dem Rest der Insel Wolken aufziehen.

Kilometerlange Strände wie die Costa Canaria im Süden der Insel gibt es hier zwar nicht, dafür bietet der Südwesten schmale Buchten mit türkisblauem Wasser.

Besonders schön sonnt es sich unser Meinung nach an der Playa Amadores. Da es keinen natürlichen Strand gab, wurde kurzerhand ein künstlicher geschaffen, der strahlend hell und schön breit ist. Zusätzlich sorgen zwei Wellenbrecher dafür, dass die Bucht fast geschlossen ist, so dass Ihr hier auch wunderbar baden könnt.

Um den halbrunden Strand ist eine kleine Promenade angelegt, die überwiegend aus Restaurants und kleinen (Souvenir-)Shops besteht. Saubere Sanitäranlagen sind, ebenso wie ausreichend kostenfreie Parkplätze, vorhanden.

Nur einige Kilometer entfernt liegt außerdem der weiße Strand der Playa de la Verga, der tief unterhalb der Durchgangsstraße verläuft und mit seinen vielen Palmen Karibik-Feeling aufkommen lässt.

Schade ist lediglich, dass er nur sehr wenige kostenfreie Parkplätze gibt, so dass Ihr in der Regel auf das gebührenpflichtige Parkhaus ausweichen müsst.

Roque Nublo

Er ist das Wahrzeichen der Insel – der markante Felsen Roque Nublo, der sich 65 Meter auf dem gleichnamigen 1.813 Meter hohen Berg erhebt.

Den sogenannten Wolkenfels könnt und solltet Ihr ersteigen, denn von oben habt Ihr einen fantastischen Blick auf die Landschaft und – bei gutem Wetter – auf die Nachbarinsel Teneriffa.

Mehr zu der Tour findet Ihr in unserem Beitrag Wandern auf Gran Canaria – 5 Touren zum Nachmachen.

Pico de las Nieves

Der höchste Berg der Insel ist mit 1.949 Metern der Pico de las Nieves. Den Gipfel selbst dürft Ihr zwar nicht betreten, da sich dort militärisches Sperrgebiet befindet, die Aussichtsplattform, zu der Ihr bequem mit dem Auto fahren könnt, liegt jedoch nur knapp darunter.

Der Blick ist einzigartig und bei gutem Wetter könnt Ihr von hier sogar bis zu den Dünen von Maspalomas sehen.

Barranco de la Aldea (GC 210)

Zwischen La Aldea de San Nicolas und dem höchst gelegensten Dorf der Insel Artenara verläuft die GC 210, eine der landschaftlich schönsten Inselstraßen.

Zwar ist sie nur 30 Kilometer lang, für die Auf- bzw. Abfahrt müsst Ihr aufgrund der engen Haarnadelkurven jedoch gut 1 1/2 Stunden Fahrzeit einplanen.

Dafür führt die Straße Euch direkt durch den tief eingeschnittenen Canyon, vorbei an steilen Felswänden und einsamen, in der Sonne glitzernden Stauseen. Ganz zu Recht wird diese Gegend der Insel auch als der Gran Canyon Gran Canarias bezeichnet.

Am Anfang bzw. am Ende der Straße liegt Artenara, die höchst gelegene Gemeinde Gran Canarias. Der Ortskern liegt auf einer Höhe von 1.269 Meter, der höchste Punkt auf 1.770 Meter.

Valle de Agaete (u. Faro de Sardina)

Das fruchtbarste Tal der Insel erstreckt sich von der kleinen Ansiedlung El Sao bis hin zum Meer, mit der Bezeichnung El Valle ist jedoch üblicherweise nur das Berggebiet östlich der Stadt Agaete gemeint.

Eine gute Aussicht auf das Tal habt Ihr, wenn Ihr von Agaete aus die 10 Kilometer lange Stichstraße GC 231 bis zum Wendeplatz unter dem Dörfchen El Sao hinauf fahrt.

Wenn Ihr mehr von dem Tal sehen möchtet, könnt Ihr zum Beispiel auf den Berg El Gordo zum Höhlendorf El Hornillo wandern.

Nur 20 Minuten von Agate entfernt findet Ihr am nordwestlichen Inselkap den klassisch rot-weiße Faro de Sardina. Die Strecke dorthin ist nicht besonders attraktiv, aber der Leuchtturm ist hübsch anzuschauen und den kleinen Abstecher wert, insbesondere wenn Ihr ohnehin in der Gegend seid.

Hier im äußersten Nordwesten wird auch besonders gut der Gegensatz zwischen den sonnigen Stränden im Süden der Insel und der brandungsumtoste Küste im Norden sichtbar.

Arucas

Nur 30 Kilometer von Agaete entfernt liegt Arucas, die drittgrößte Stadt Gran Canarias.

Sofern Ihr hier in der Nähe seid, solltet Ihr auf jeden Fall einen Abstecher auf den kegelförmigen Stadtberg Montaña de Arucas machen, der von verschiedenen Aussichtspunkten Panoramablicke auf die Rumfabrik, die Nachbarinsel Teneriffa und die Inselhauptstadt Las Palmas bietet.

Außerdem lohnt sich auch eine Fahrt in die Stadt, denn neben einer hübschen Altstadt und eines schönen Stadtparks, steht hier auch die Iglesia San Bautista, die 1909 erbaut wurde und aus dunklem Arucas-Basalt, einer langsam erkalteter Lava besteht. Wegen ihrer Größe wird die Iglesia oft als Kathedrale bezeichnet wird, obwohl sie eigentlich nur eine Pfarrkirche und  ist.

Dies ist natürlich nur eine Auswahl der vielen Sehenswürdigkeiten und Möglichkeiten auf Gran Canaria. Wir wünschen Euch einen schönen Urlaub in der Sonne, auf das Ihr noch viel mehr entdeckt, als das was wir Euch hier gezeigt haben!

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