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North Cascades National Park – Maple Pass Trail

Wenn es jemals eine Wanderung gab, die alle Wünsche eines Hikers erfüllt, dann kommt der Maple Pass Loop dieser so nah wie nur möglich. Der Trail ist bekannt als klassische Fünf-Sterne-Route und einer der schönsten Trails in den North Cascades! Ein Juwel, so abwechslungsreich, dass es kaum zu glauben ist.

Ihr wandert durch alte Wälder, entlang von Wildblumen bewachsener Grate, klettert hoch über alpine Seen, erreicht die Grenze des North Cascade National Park und werft vom Pass einen tiefen Blick in die zerklüfteten und abgelegenen North Cascades.

Was die Tageswanderungen in den Nocas betrifft, so ist diese schwer zu übertreffen.

Der Trailhead liegt am Cascade Highway an der Rainy Pass Picnic Area. Da Ihr hier im Okanogan-Wenatchee National Forest und nicht mehr im National Park seit – diesen betretet Ihr erst während des Trail wieder – müsst Ihr hier eine Day-use fee von 5 $ entrichten. Diese könnt Ihr entweder an einer Ranger Station auf dem Weg oder an der Selbstzahlerstation auf dem Parkplatz entrichten, alternativ wird auch der Annual Pass anerkannt.


Trail Facts

  • Lage: Okanogan-Wenatchee National Forest
  • Start: Rainy Pass Picinic Area
  • Traillänge: 10,8 Kilometer
  • Höhenunterschied: 680 Höhenmeter
  • Dauer: 4 1/4 Stunden
  • Besonderheit: Wildblumen, alpine Seen, grandiose Aussichten auf das Kaskadengebirge
  • Mehr Infos: USDA Forest Service

Am Parkplatz angekommen, folgt den Schildern in Richtung Lake Trail. Ihr habt nun die Möglichkeit den Trail mit oder gegen den Uhrzeigersinn zu laufen, wobei die meisten Wanderer aufgrund des konstanteren Anstieges und der immer besser werden Aussichten sich für die Alternative entgegen des Uhrzeigersinns entscheiden. So auch wir.

In dieser Variante müsst Ihr Euch an der ersten Gabelung rechts halten und – stetig leicht ansteigend – durch den Wald wandern.

Nach etwa 2 Kilometern zweigt linke Hand ein Weg zum Lake Ann ab. Wer Lust und Zeit hat, kann hier den 900 Meter langen Hin und Rückweg auf sich nehmen, um zum Ufer des Sees zu wandern. Falls nicht, geht es einfach den Trail weiter, auf dem sich nun der Blick hinab auf den See und auf das umliegenden Gebirge öffnet.

Auf weiteren steilen 1,2 Kilometern steigt Ihr währenddessen zum Heather Pass hinauf, wo ein Schild die Grenze des National Park markiert.

Die Aussichten von hier sind einfach atemberaubend, eine Kulisse an der zumindest wir uns kaum satt sehen können.

Nachdem Ihr den Heather Pass entlang der Ridgeline überquert habt, beginnt der letzte Aufstieg zum Maple Pass – einer hochalpinen Zone oberhalb der Baumgrenze.

Oben angekommen, befindet Ihr Euch auf rund 2.130 Metern und damit auch auf dem höchsten Punkt des Trails. Natürlich sind auch von hier die Aussichten einfach unbeschreiblich. Glücklicherweise hat sich nun auch der seit Tagen in der Luft liegende Dunst ein wenig verzogen.

Gefühlt viel zu schnell, ist es nun schon wieder Zeit für den Abstieg, aber glücklicherweise bleiben Euch die gute Aussichten noch ein wenig erhalten. In steilen Serpentinen verliert Ihr nun schnell an Höhe, während Ihr auf der Ridgeline zwischen Lake Ann und Rainy Lake zurück in Richtung Parkplatz wandert.

Schließlich taucht Ihr wieder in den Wald ein. Ab hier geht es nochmal richtig steil bergab, alleine auf den letzten vier Kilometern verliert der Trail nochmal über 500 Höhenmeter. Letztendlich erreicht Ihr dann wieder den asphaltierten Weg.

Habt Ihr noch Energie, Zeit und Lust, so könnt Ihr diesem weitere 800 Meter (one-way) nach rechts folgen, um noch zum Rainy Lake zu wandern, andernfalls geht es nach links zurück zum Parkplatz.

Vielleicht habt Ihr es während des Lesen dieses Artikels schon gemerkt: Den Maple Pass Trail fanden wir einfach nur großartig. Wenn Ihr in den Cascades oder während Eurer gesamten Reise im pazifischen Nordwesten nur einen einzigen Trail machen könnt, dann wählt diesen!

Hoffentlich habt Ihr aber natürlich mehr Zeit, um einen der vielen weiteren schönen Trails auszuprobieren. In den Cascades sei Euch da z.B. der Trail zum Cascade Pass/ Sahale Arm empfohlen.

Und auch die weiteren Viewpoints auf dem Cascade Highway solltet Ihr auf dem Hin- oder Rückweg zum Maple Pass nicht verpassen. Mehr dazu, sowie allgemeine Infos zum Park findet Ihr in unserem Beitrag North Cascades National Park – Berge und Gletscher ohne Ende.

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